Migration führte, damals wie heute, zu einem Zusammenleben unterschiedlicher religiöser und kultureller Gruppen. Annette Kehnel und Nora Berend (Saint Catharine’s College, Cambridge) haben für den 25. und 26. November eine Konferenz zu Migration und Minderheiten in mittelalterlichen Gesellschaften organisiert, die ein weites Spektrum abdeckt und sich dabei einem fundierten Fragenkatalog widmet, der sich über gegenseitige Beeinflussung bis hin zur Ablehnung von Minderheiten befasst. Anhand ausgewählter Beispiele – aus dem byzantinischen, islamischen und europäischen Raum- sollen Muster tatsächlicher und wahrgenommener Einflüsse vergleichend untersucht werden.

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