Das DFG-Projekt zur „Nuklearkrise in den 1970/80er Jahren“ am Lehrstuhl für Zeitgeschichte (Prof. Dr. Philipp Gassert) erhält eine Förderungsverlängerung für ein weiteres Jahr. Damit ist die Finanzierung von zwei Doktorandenstellen auch für ein drittes Jahr gewährleistet. Insgesamt wurden für dieses Forschungsprojekt seitens der DFG rund 330.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Im Rahmen dieses Projekts erarbeiten die beiden Nachwuchshistoriker Johannes Schneider und Richard Rohrmoser je eine Teilstudie im Themenkomplex „Nuklearkrise“, der Auseinandersetzung um die Stationierung von amerikanischen Mittelstreckenraketen in den frühen 1980er Jahren in der Bundesrepublik Deutschland. Die beiden Dissertationsvorhaben behandeln einerseits die Interaktionen der Unionsparteien CDU/CSU mit der Friedensbewegung (Johannes Schneider) und andererseits den lokalen Protest gegen die Pershing II Raketen am konkreten Stationierungsort Mutlangen (Richard Rohrmoser).

Fragen richten Sie bitte an Prof. Dr. Philipp Gassert: gassert@uni-mannheim.de