“Diodoros of Sicily” unter der Mitherausgeberschaft von Dr. Meeus erschienen

Der Sammelband Diodoros of Sicily: Historiographical Theory and Practice in the «Bibliotheke», herausgegeben von Alexander Meeus zusammen mit Lisa Irene Hau (Glasgow) und Brian Sheridan (Maynooth), enthalt 24 Beiträge über wichtige Aspekte des Geschichtswerkes Diodors, eine wichtige Quelle für die Alte Geschichte. Das Buch trägt nicht nur bei zu einem besseren Verständnis von Diodors‘ Quellenwert, sondern vor allem auch von den heutzutage sehr umstrittenen Fragen nach seinen historiographischen Zielen und Methoden sowie seiner Stellung innerhalb der Entwicklung der griechischen Geschichtsschreibung.

Numismatische Spring School

Vom 3.-5. April 2018 fand in Mannheim eine numismatische Spring School statt, die gemeinsam vom Historischen Institut und den Reiss-Engelhorn-Museen ausgerichtet wurde. 15 Teilnehmer/innen aus Deutschland und Österreich absolvierten ein buntes Programm, das unter anderem allgemeine Vorträge zu methodischen Herausforderungen der Numismatik, eine Einführung in naturwissenschaftliche Methoden der Metallanalyse (inklusive einer Führung durch das Curt-Engelhorn-Zentrum für Archäometrie), praktische Übungen mit gängigen Münzdatenbanken und die Bestimmung von Fundmünzen einschloß.

Ein Bericht und eine Liste aller beteiligten Lehrpersonen findet sich auf der Homepage des “Numismatischen Verbunds in Baden-Württemberg”:
http://nvbw.zaw.uni-heidelberg.de/berichte/

Ein Marsyas für den Mannheimer Antikensaal

Bislang hatte der Mannheimer Antikensaal von der berühmten hellenistischen Marsyas-Gruppe lediglich einen Gipsabguß des „Schleifers“, der sein Messer zur Hinrichtung des Marsyas schärft. Nun aber ist die Gruppe vollständig, am 7. März wurde eine Skulptur des Marsyas, gefertigt aus Styropor und mit Gips überzogen, dem Antikensaal übergeben. Es handelt sich um eine Arbeit von Helena Hausberg, auszubildender Plastikerin am Nationaltheater Mannheim.

Unser herzlicher Dank gilt dem Nationaltheater Mannheim, insbesondere Helena Hausberg und dem Atelierleiter Thomas Busse, sowie Erich Werner, auf dessen Initiative die Skulptur entstand.

Foto: Helena Hausberg vor ihrem Werk

Dissertation von Johannes Bernhardt erschienen

Das Buch „Die jüdische Revolution“ von Johannes Bernhardt behandelt einen historisch höchst folgenreichen Ereigniskomplex: die Erhebung der Hasmonäer und die Herausbildung einer eigenständigen Monarchie in Jerusalem. Es liefert eine integrative Deutung von Ursachen und Entwicklung der Erhebung und arbeitet deren Bedeutung für die Ausbildung des Judentums heraus.
Die Arbeit wurde mit dem Akademiepreis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.

Herzlichen Glückwunsch, Bram Fauconnier!

Am 26. Januar durften wir vom Lehrstuhl für Alte Geschichte die äußerst erfolgreiche Disputation unseres ehemaligen Doktoranden und wissenschaftlichen Mitarbeiters Bram Fauconnier in Amsterdam mitverfolgen. Bram promovierte zum Thema “Ecumenical Synods. The Associations of Athletes and Artists in the Roman Empire” unter der Betreuung unserer ehemaligen Kollegin Sofie Remijsen und Emily Hemelrijk. Auch unser Lehrstuhlinhaber Christian Mann saß im offiziellen Prüfungskomitee, das in altehrwürdiger Tradition im Talar gekleidet ihre Fragen an den Promovenden richten konnte.

Datenbank hellenistischer Athleten jetzt online verfügbar

Mit der „Database of Hellenistic Athletes“ steht ein neues Rechercheinstrument für Forschungen zum antiken Sport zur Verfügung. Die Datenbank enthält sämtliche überlieferten Athleten der hellenistischen Epoche, sie bietet beliebig kombinierbare Suchmöglichkeiten nach Namen, Geschlecht, Herkunftspolis, Disziplin, Altersklasse, Agon und Ausrichtungsort.

Erstellt wurde die Datenbank im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojekt „Die Selbstdarstellung hellenistischer Athleten“ von Sebastian Scharff, Sofie Remijsen und Christian Mann. Unser Dank gilt dem Rechenzentrum der Universität Mannheim und vielen Hiwis, insbesondere Max-Quentin Bischoff!