PIETAS. Büste der Livia (?) als Pietas mit Schleier und Diadem nach r.

Die Universität Mannheim verfügt über eine 126 antike Münzen umfassende Lehrsammlung, welche zum Teil auf den ehemaligen Lehrstuhlinhaber und Numismatiker Heinrich Chantraine (1929–2002) zurückgeht. Einen Schwerpunkt der Sammlung bilden Münzen mit Frauenportraits aus der römischen Kaiserzeit, die Prof. Dr. Elfriede Höhn (1916–2003) erworben und der Universität geschenkt hatte. Die Sammlung wird vom Lehrstuhl für Alte Geschichte betreut und wurde in Kooperation mit den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim und dem Numismatischen Verbund Baden-Württemberg digitalisiert und aufgearbeitet.

In den letzten Jahren sind gerade im Bereich der digitalen Numismatik riesige Fortschritte erzielt worden. Anhand großer Datenbanken wie OCRE können nun Materialmengen eingesehen und systematisch durchsucht werden, für die Forscher und Forscherinnen früher jahrelang umherreisen mussten. Auf nationaler Ebene und im Bundesland wollen Zusammenschlüsse wie NUMiD und der Numismatische Verbund Baden-Württemberg auch das in den Sammlungen der Universitäten liegende Material digital zugänglich machen. Unsere – Elfriede Höhns – Kaiserfrauen und die anderen Exemplare der Sammlung sind mittlerweile über ikmk-mannheim.de öffentlich einsehbar und auch in OCRE überspielt.

Ansprechpartnerin: Mareile große Beilage
Digitales Münzkabinett der Universität Mannheim: http://ikmk.uni-mannheim.de
Netzwerk universitärer Münzsammlungen in Deutschland (NUMiD): http://numid-verbund.de/
Numismatischer Verbund in Baden-Württemberg (NVBW):
www.NumismatischerVerbundBW.de