Gastwissenschaftler aus den USA am Historischen Institut

Im Mai und Juni 2018 arbeitet Sinclair Bell, Associate Professor an der Northern Illinois University, als Stipendiat des DAAD am Lehrstuhl für Alte Geschichte in Mannheim. Professor Bells Forschungsinteressen gelten der Kunst und Kultur der Etrusker, der Darstellung von Fremden und Sklaven in der römischen Kunst, vor allem aber ist er einer der führenden Experten für die römischen Wagenrennen. In Mannheim wird er eine Monographie „The Circus in Ancient Rome: A Cultural History“ fertigstellen.

Ein Marsyas für den Mannheimer Antikensaal

Bislang hatte der Mannheimer Antikensaal von der berühmten hellenistischen Marsyas-Gruppe lediglich einen Gipsabguß des „Schleifers“, der sein Messer zur Hinrichtung des Marsyas schärft. Nun aber ist die Gruppe vollständig, am 7. März wurde eine Skulptur des Marsyas, gefertigt aus Styropor und mit Gips überzogen, dem Antikensaal übergeben. Es handelt sich um eine Arbeit von Helena Hausberg, auszubildender Plastikerin am Nationaltheater Mannheim.

Unser herzlicher Dank gilt dem Nationaltheater Mannheim, insbesondere Helena Hausberg und dem Atelierleiter Thomas Busse, sowie Erich Werner, auf dessen Initiative die Skulptur entstand.

Foto: Helena Hausberg vor ihrem Werk

Dissertation von Johannes Bernhardt erschienen

Das Buch „Die jüdische Revolution“ von Johannes Bernhardt behandelt einen historisch höchst folgenreichen Ereigniskomplex: die Erhebung der Hasmonäer und die Herausbildung einer eigenständigen Monarchie in Jerusalem. Es liefert eine integrative Deutung von Ursachen und Entwicklung der Erhebung und arbeitet deren Bedeutung für die Ausbildung des Judentums heraus.
Die Arbeit wurde mit dem Akademiepreis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.