Jahresvortrag am Historischen Institut von Prof. Dr. Martin Jehne

Das Historische Institut lädt am Mittwoch, 22. November 2017, alle Interessierten herzlich ein zum Jahresvortrag 2017. Um 17.15 Uhr spricht in A 3, Hörsaal 001.A,  Prof. Dr. Martin Jehne, TU Dresden, über das Thema:

“Die kleine Welt der städtischen Politik und das große Imperium. Überlegungen zu Krise und Untergang der römischen Republik”

Nach einem Studium der Geschichte und Germanistik in Köln wurde Martin Jehne an der Universität Passau promoviert und habilitiert. Seit 1992 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Technischen Universität Dresden. Den Schwerpunkt seiner Forschungen bildet die Römische Republik, zu deren politischer Kultur und Strukturproblemen er zahlreiche vielbeachtete Publikationen vorgelegt hat. Der breiteren Öffentlichkeit ist er unter anderem als Biograph Caesars bekannt.

Im Anschluss an den Vortrag bittet das Historische Institut zu einem Empfang im Foyer.

Neuerscheinung: “Athletics in the Hellenistic World”

In der griechischen Kultur nahm der Sport eine zentrale Stellung ein. Findet hier ein Wandel statt, lassen sich daraus auch Rückschlüsse auf die Politik- und Sozialgeschichte ziehen. Erstmals untersuchen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes die Bedeutung des Sports im Hellenismus – einer Ära, in der sich die griechische Sportkultur stark veränderte. Welche neuen Vorstellungen von Heldentum bildeten sich in dieser Zeit? Wie veränderte sich die Darstellung von Sport in Literatur und Kunst? Und nicht zuletzt: Wie wurden sportliche Siege in politische Legitimation umgemünzt?
Herausgegeben wurde der Band von drei Althistorikern des Lehrstuhls für Alte Geschichte in Mannheim: Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Christian Mann, Junior-Professorin für Alte Geschichte Sofie Remijsen sowie Post-Doc Researcher Dr. Sebastian Scharff.

Weitere Informationen zum erschienenen Sammelband finden Sie hier.