Gute Nachrichten vom Lehrstuhl für Alte Geschichte

Im Sommersemester 2017 gab es an unserem Lehrstuhl gleich mehrere gute Nachrichten zu vermelden. Zu nennen sind hier insbesondere drei erfolgreiche Stipendienbewerbungen:

Constantin Beck M.A., seit Februar wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Lehrstuhl für Alte Geschichte, konnte mit seinem Dissertationsvorhaben “Demokratie trotz “Drittem Raum”? Vereinigungen und die Verfassung der hellenistischen Polis” die Vergabekommission der Landesgraduiertenförderung überzeugen: Ab August erhält er das Doktorandenstipendium zur Bearbeitung seines Promotionsthemas.

Auch Dr. Sebastian Scharff wurde ab dem 1. Juni ein Forschungsstipendium bei der Gerda Henkel Stiftung für sein Projekt zu den Hippika von Poseidipp bewilligt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Stiftung .

Schließlich hat sich Dr. Alexander Meeus erfolgreich für ein Fellowship im Cincinnati Summer Residency Program an der University of Cincinnati in den Vereinigten Staaten beworben. Im Juli und im August wird er dort in der John Miller Burnam Classics Library zum Thema „Peripeteiai in Diodoros and the Problem of Tragic History“ forschen. Ziel des Projektes ist es, die Strukturen der griechischen Geschichtsschreibung und das griechische Denken über die Wechselhaftigkeit des Schicksals miteinander zu verknüpfen.

Wir gratulieren zudem Dr. des. Lukas Kainz zur gelungenen Disputation und dem damit verbundenen Erlangen der Doktorwürde. Lukas Kainz hatte im Februar dieses Jahres bei Prof. Dr. Christian Mann seine Dissertation mit dem Titel „Könige im Auge des Sturms. Untersuchungen zur Stabilität des ptolemäischen Königtums“ eingereicht und diese am Mittwoch, den 31. Mai, erfolgreich verteidigt.

Blog „AGON“ jetzt online!

Unser neuer Blog „AGON“ ist online!
Auf AGON (Alte Geschichte: Online News) finden sich Neuigkeiten rund um die Antike, Kommentare zu debattierten Fragestellungen und natürlich alles zu unseren Forschungsschwerpunkten. In unserem ersten Beitrag geht es um die Frage nach der Relevanz des in manchen Prüfungsordnungen verankerten Latinums. Hierzu erschien kürzlich ein Beitrag im Mannheimer Morgen, zu dem Prof. Dr. Christian Mann kritisch Stellung bezieht.

Neuerscheinung: “Athletics in the Hellenistic World”

In der griechischen Kultur nahm der Sport eine zentrale Stellung ein. Findet hier ein Wandel statt, lassen sich daraus auch Rückschlüsse auf die Politik- und Sozialgeschichte ziehen. Erstmals untersuchen die Autorinnen und Autoren dieses Bandes die Bedeutung des Sports im Hellenismus – einer Ära, in der sich die griechische Sportkultur stark veränderte. Welche neuen Vorstellungen von Heldentum bildeten sich in dieser Zeit? Wie veränderte sich die Darstellung von Sport in Literatur und Kunst? Und nicht zuletzt: Wie wurden sportliche Siege in politische Legitimation umgemünzt?
Herausgegeben wurde der Band von drei Althistorikern des Lehrstuhls für Alte Geschichte in Mannheim: Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Christian Mann, Junior-Professorin für Alte Geschichte Sofie Remijsen sowie Post-Doc Researcher Dr. Sebastian Scharff.

Weitere Informationen zum erschienenen Sammelband finden Sie hier.