Zeitschrift KLIO – jetzt in Mannheim


Das Mannheimer KLIO-Team: Judith Schönholz M.A., Melanie Meaker B.A., Prof. Dr. Christian Mann, Dr. Alexander Meeus (es fehlt: Jun.-Prof. Dr. Christoph Begass)

Seit März 2018 ist Christian Mann Mitherausgeber der Zeitschrift KLIO, zum 1. September 2018 wurde die Redaktion der Zeitschrift nach Mannheim verlegt. Damit bekommt die internationale Reputation des Historischen Instituts ein weiteres Aushängeschild: Die KLIO, gegründet 1897, ist die älteste deutsche Fachzeitschrift für Alte Geschichte und gehört zu den weltweit renommiertesten Publikationsorganen des Faches. Die Zeitschrift erscheint zweimal im Jahr, gemäß der internationalen Tradition der Alten Geschichte werden Artikel in fünf Sprachen aufgenommen (deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch).

Die anfallende Arbeit wird im Team bewältigt: Judith Schönholz wird Aufgaben in Organisation und Korrespondenz, Melanie Meaker die redaktionelle Bearbeitung der Manuskripte übernehmen, Christoph Begass und Alexander Meeus werden Unterstützung beim Rezensionswesen leisten.

 

Mannheimer Münzsammlung deutschlandweit vernetzt

Der Lehrstuhl für Alte Geschichte ist mit seiner Münzsammlung jetzt Mitglied des numismatischen Verbundes NUMiD. Dem Verbund führt 33 Münzsammlungen deutscher Universitäten sowie das Münzkabinett Berlin in einem Datenbanksystem zusammen. In den nächsten Monaten werden die Mannheimer Bestände in das System von NUMiD eingepflegt und stehen dann allen numismatisch Interessierten für eine digitale Recherche zur Verfügung.
Die Projektkoordinatorin in Mannheim ist Mareile große Beilage, die Datensätze werden von Verena Böckle erstellt.

Gastwissenschaftler aus den USA am Historischen Institut

Im Mai und Juni 2018 arbeitete Sinclair Bell, Associate Professor an der Northern Illinois University, als Stipendiat des DAAD am Lehrstuhl für Alte Geschichte in Mannheim. Professor Bells Forschungsinteressen gelten der Kunst und Kultur der Etrusker, der Darstellung von Fremden und Sklaven in der römischen Kunst, vor allem aber ist er einer der führenden Experten für die römischen Wagenrennen. In Mannheim fokussierte er sich auf die Fertigstellung der Monographie „The Circus in Ancient Rome: A Cultural History“.

Ein Marsyas für den Mannheimer Antikensaal

Bislang hatte der Mannheimer Antikensaal von der berühmten hellenistischen Marsyas-Gruppe lediglich einen Gipsabguß des „Schleifers“, der sein Messer zur Hinrichtung des Marsyas schärft. Nun aber ist die Gruppe vollständig, am 7. März wurde eine Skulptur des Marsyas, gefertigt aus Styropor und mit Gips überzogen, dem Antikensaal übergeben. Es handelt sich um eine Arbeit von Helena Hausberg, auszubildender Plastikerin am Nationaltheater Mannheim.

Unser herzlicher Dank gilt dem Nationaltheater Mannheim, insbesondere Helena Hausberg und dem Atelierleiter Thomas Busse, sowie Erich Werner, auf dessen Initiative die Skulptur entstand.

Foto: Helena Hausberg vor ihrem Werk

Dissertation von Johannes Bernhardt erschienen

Das Buch „Die jüdische Revolution“ von Johannes Bernhardt behandelt einen historisch höchst folgenreichen Ereigniskomplex: die Erhebung der Hasmonäer und die Herausbildung einer eigenständigen Monarchie in Jerusalem. Es liefert eine integrative Deutung von Ursachen und Entwicklung der Erhebung und arbeitet deren Bedeutung für die Ausbildung des Judentums heraus.
Die Arbeit wurde mit dem Akademiepreis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.