Gastwissenschaftler aus den USA am Historischen Institut

Im Mai und Juni 2018 arbeitet Sinclair Bell, Associate Professor an der Northern Illinois University, als Stipendiat des DAAD am Lehrstuhl für Alte Geschichte in Mannheim. Professor Bells Forschungsinteressen gelten der Kunst und Kultur der Etrusker, der Darstellung von Fremden und Sklaven in der römischen Kunst, vor allem aber ist er einer der führenden Experten für die römischen Wagenrennen. In Mannheim wird er eine Monographie „The Circus in Ancient Rome: A Cultural History“ fertigstellen.

Tagung zu Alexander dem Großen

In der Villa Vigoni diskutieren vom 10.-12. Mai 2018 internationale Experten über die Legitimationsstrategien Alexanders des Großen. Organisiert wird die Tagung von Dr. Alexander Meeus (Mannheim) und Prof. Dr. Kai Trampedach (Heidelberg). Mehr dazu unter https://www.villavigoni.eu/event/alexanders-empire-the-legitimation-of-conquest/.

Numismatische Spring School

Vom 3.-5. April 2018 fand in Mannheim eine numismatische Spring School statt, die gemeinsam vom Historischen Institut und den Reiss-Engelhorn-Museen ausgerichtet wurde. 15 Teilnehmer/innen aus Deutschland und Österreich absolvierten ein buntes Programm, das unter anderem allgemeine Vorträge zu methodischen Herausforderungen der Numismatik, eine Einführung in naturwissenschaftliche Methoden der Metallanalyse (inklusive einer Führung durch das Curt-Engelhorn-Zentrum für Archäometrie), praktische Übungen mit gängigen Münzdatenbanken und die Bestimmung von Fundmünzen einschloß.

Ein Bericht und eine Liste aller beteiligten Lehrpersonen findet sich auf der Homepage des “Numismatischen Verbunds in Baden-Württemberg”:
http://nvbw.zaw.uni-heidelberg.de/berichte/

Dissertation von Johannes Bernhardt erschienen

Das Buch „Die jüdische Revolution“ von Johannes Bernhardt behandelt einen historisch höchst folgenreichen Ereigniskomplex: die Erhebung der Hasmonäer und die Herausbildung einer eigenständigen Monarchie in Jerusalem. Es liefert eine integrative Deutung von Ursachen und Entwicklung der Erhebung und arbeitet deren Bedeutung für die Ausbildung des Judentums heraus.
Die Arbeit wurde mit dem Akademiepreis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.

Ein Marsyas für den Mannheimer Antikensaal

Bislang hatte der Mannheimer Antikensaal von der berühmten hellenistischen Marsyas-Gruppe lediglich einen Gipsabguß des „Schleifers“, der sein Messer zur Hinrichtung des Marsyas schärft. Nun aber ist die Gruppe vollständig, am 7. März wurde eine Skulptur des Marsyas, gefertigt aus Styropor und mit Gips überzogen, dem Antikensaal übergeben. Es handelt sich um eine Arbeit von Helena Hausberg, auszubildender Plastikerin am Nationaltheater Mannheim.

Unser herzlicher Dank gilt dem Nationaltheater Mannheim, insbesondere Helena Hausberg und dem Atelierleiter Thomas Busse, sowie Erich Werner, auf dessen Initiative die Skulptur entstand.

Foto: Helena Hausberg vor ihrem Werk

Herzlichen Glückwunsch, Bram Fauconnier!

Am 26. Januar durften wir vom Lehrstuhl für Alte Geschichte die äußerst erfolgreiche Disputation unseres ehemaligen Doktoranden und wissenschaftlichen Mitarbeiters Bram Fauconnier in Amsterdam mitverfolgen. Bram promovierte zum Thema “Ecumenical Synods. The Associations of Athletes and Artists in the Roman Empire” unter der Betreuung unserer ehemaligen Kollegin Sofie Remijsen und Emily Hemelrijk. Auch unser Lehrstuhlinhaber Christian Mann saß im offiziellen Prüfungskomitee, das in altehrwürdiger Tradition im Talar gekleidet ihre Fragen an den Promovenden richten konnte.

Datenbank hellenistischer Athleten jetzt online verfügbar

Mit der „Database of Hellenistic Athletes“ steht ein neues Rechercheinstrument für Forschungen zum antiken Sport zur Verfügung. Die Datenbank enthält sämtliche überlieferten Athleten der hellenistischen Epoche, sie bietet beliebig kombinierbare Suchmöglichkeiten nach Namen, Geschlecht, Herkunftspolis, Disziplin, Altersklasse, Agon und Ausrichtungsort.

Erstellt wurde die Datenbank im Rahmen des DFG-geförderten Forschungsprojekt „Die Selbstdarstellung hellenistischer Athleten“ von Sebastian Scharff, Sofie Remijsen und Christian Mann. Unser Dank gilt dem Rechenzentrum der Universität Mannheim und vielen Hiwis, insbesondere Max-Quentin Bischoff!

Jahresvortrag am Historischen Institut von Prof. Dr. Martin Jehne

Das Historische Institut lädt am Mittwoch, 22. November 2017, alle Interessierten herzlich ein zum Jahresvortrag 2017. Um 17.15 Uhr spricht in A 3, Hörsaal 001.A,  Prof. Dr. Martin Jehne, TU Dresden, über das Thema:

“Die kleine Welt der städtischen Politik und das große Imperium. Überlegungen zu Krise und Untergang der römischen Republik”

Nach einem Studium der Geschichte und Germanistik in Köln wurde Martin Jehne an der Universität Passau promoviert und habilitiert. Seit 1992 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Technischen Universität Dresden. Den Schwerpunkt seiner Forschungen bildet die Römische Republik, zu deren politischer Kultur und Strukturproblemen er zahlreiche vielbeachtete Publikationen vorgelegt hat. Der breiteren Öffentlichkeit ist er unter anderem als Biograph Caesars bekannt.

Im Anschluss an den Vortrag bittet das Historische Institut zu einem Empfang im Foyer.

Juniorprofessur für Alte Geschichte neu besetzt

Am 1. Oktober 2017 hat Dr. Christoph Begass seine Arbeit als Juniorprofessor für Alte Geschichte an der Universität Mannheim aufgenommen. Er weist einen Forschungsschwerpunkt in der Spätantike auf, 2015 wurde er in Tübingen mit einer Arbeit über die Senatsaristokratie des Oströmischen Reiches promoviert. Anschließend war er als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Mainz tätig. Das Team der Alten Geschichte heißt Jun.-Prof.Dr. Christoph Begass herzlich in seinen Reihen willkommen!

Numismatische Spring School

Der Numismatische Verbund in Baden-Württemberg bietet im Frühjahr 2018, vom 3. bis 5. April, eine Spring School zum Thema „Das Geld liegt auf der Straße – Zum wissenschaftlichen Umgang mit Fundmünzen“ an. Die Spring School wird am Verbundstandort Mannheim vom Historischen Institut der Universität Mannheim und den Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim veranstaltet und richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Promovierende archäologischer und historischer Disziplinen, die einen tieferen Einblick in (fund-)numismatische Fragestellungen erhalten möchten. Weitere Informationen zu Inhalten und Ablauf finden Sie hier.
Bewerbungen werden bis zum 30. November entgegengenommen von der Koordinatorin des Numismatischen Verbunds in Baden-Württemberg, Dr. Susanne Börner, Susanne.Boerner@zaw.uni-heidelberg.de.