Die Exkursionsgruppe

Eine Gruppe von 15 Studierenden des Fachbereichs Geschichte ging im Frühjahrssemester 2014 unter der Leitung von Jun.-Prof. Sofie Remijsen im heutigen Istanbul auf die Suche nach den Überresten der spätantiken Stadt:

Gruppenbild vor der Aya Sophia

 

Die antike Stadt Konstantinopel

Am 8. November 324 n.Chr. – einige Wochen nachdem er Alleinherrscher geworden war – wählte Konstantin die alte griechische Stadt Byzantion zu seiner neuen kaiserlichen Residenz. Er nannte die Stadt “Konstantinopolis” – “die Stadt des Konstantins” und begann ein großartiges Monumentalisierungsprojekt, das von seinen Nachfolgern weitergeführt wurde. Zwei Jahrhunderte später war die Stadt mit ihren monumentalen Straßen und Plätzen, prachtvollen Kirchen (vor allem die Aya Sophia), großen Stadtmauern, ihrem riesigen Palast und dem mit zahlreichen Monumenten ausgestatteten Zirkus die größte und meist beeindruckende des Mittelmeerraums.

Basis des Obelisks im Zirkus: Das Relief aus der Regierungszeit von Theodosius I zeigt die kaiserliche Loge während der Spiele.

 

Die Exkursion

Nach einigen intensiven Vorbereitungssitzungen wurde mithilfe aller Teilnehmer ein Reiseführer zusammengestellt. Vom 11. bis 16. April 2014 reiste die Gruppe nach Istanbul. Auf dem Programm standen zum Beispiel das Archäologische Museum, der Zirkus, die Aya Sophia und die blaue Moschee sowie die Theodosianischen Stadtmauern, die neulich wiederentdeckten Mosaiken aus dem Justinianischen Palast und der Sultanspalast erbaut auf dem antiken Palastareal.

Referentin vor dem Alexandersarkophag im archäologischen Museum