Universität Mannheim
Historisches Institut
Alte Geschichte
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Curriculum vitae

Sebastian Scharff studierte Geschichte und Lateinische Philologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Università degli Studi di Perugia. Nach dem Ersten Staatsexamen (November 2007) war er zunächst wissenschaftliche Hilfskraft am Seminar für Alte Geschichte in Münster (bis September 2008) und dann wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Projekten C2 (Parteiische Götter – konkurrierende Götter. Die Rolle von Kulten und Heiligtümern in antiken Staatsverträgen) und B2-6 (Politisch-religiöse Interdependenzen in sakralen Räumen. Epigraphische Texte im Umfeld antiker griechischer Heiligtümer) des Münsteraner Exzellenzclusters „Religion und Politik” sowie erneut am Seminar für Alte Geschichte. In dieser Zeit verfasste er seine Dissertation über die Bedeutung von Vertragseiden für das Funktionieren zwischenstaatlicher Beziehungen in der griechischen Staatenwelt. Die Dissertation wurde im Dezember 2012 abgeschlossen.
Scharff war drei Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Mannheimer DFG-Projekts zur Selbstdarstellung hellenistischer Athleten und im HWS 2016 Stipendiat am Center for Hellenic Studies der Harvard University. Im FSS 2017 vertritt er die Juniorprofessur Alte Geschichte.
Ab dem 1. Juni 2017 hat er ein Forschungsstipendium bei der Gerda Henkel Stiftung inne und verfasst in diesem Rahmen einen historischen Kommentar zu den Hippika des Poseidipp.

Forschungsschwerpunkte
  • Geschichte der Griechischen Kolonisation
  • Religion und zwischenstaatliche Beziehungen in der griechischen Antike
  • Griechische Eide
  • Kulturgeschichte des Sports im Hellenismus
  • Griechische Epigraphik

Veröffentlichungen

Herausgeberschaft
Monographie
Aufsätze
  • Improving the Public Image Through Athletics: Young Victors in Hellenistic Thebes, CHS Research Bulletin 5, no. 1 (2016).
  • Das Pferd Aithon, die Skopaden und die πατρὶς Θεσσαλία. Zur Selbstdarstellung hippischer Sieger aus Thessalien im Hellenismus, in: Chr. Mann – S. Remijsen – S. Scharff (Hgg.), Athletics in the Hellenistic World, Stuttgart 2016, 209-229.
  • Wie versichert man sich der göttlichen Vergeltung? Ein rechtliches Verfahren und seine religiöse Sanktionierung in der Amnestie der Dikaiopoliten, in: D. Bonanno – P. Funke – M. Haake (Hgg.), Rechtliche Verfahren und religiöse Sanktionierung in der griechisch-römischen Antike. Akten einer deutsch-italienischen Tagung, Palermo, 11.-13. Dezember 2014, Stuttgart 2016, 127-137.
  • The Expression of Identities in Hellenistic Victor Epigrams, in: T. Scanlon (ed.), Greek Sports and Poetry (Classics@ Issue 13) (Harvard 2015). (mit Sofie Remijsen)
  • „Da sie als erste, gegen die Eide, Schaden verübten,…” Zur Bedeutung von Vertragseiden im zwischenstaatlichen Bereich bei den Griechen, ZAR 15 (2009), 316-332.
  • (gem. m. M. Haake – L. Kolonas), Fragment einer metrischen Strategenweihung an Aphrodite Stratagis aus dem hellenistischen Thyrreion, Chiron 37 (2007), 113-121.
  • Exkurs: Zu den Siegespreisen der Wettkampfstätten und den Prämien der Heimatstädte, in: E. Schwertheim – G. Petzl, Hadrian und die dionysischen Künstler. Drei in Alexandria Troas neugefundene Briefe des Kaisers an die Künstler-Vereinigung (Asia Minor Studien 58), Bonn 2006, 95-100.
Rezensionen