Historisches Institut
Alte Geschichte
L7, 7 – Raum 003
68161 Mannheim

Tel.: 0621/181-2239, E-Mail: 
Sprechstunde während der Vorlesungszeit: donnerstags von 11 bis 12 Uhr

Curriculum Vitae

Christian Mann, geb. 1971 in Heilbronn, studierte von 1990 bis 1995 Alte Geschichte, Klassische Archäologie und Lateinische Philologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Università degli Studi in Perugia/Italien. Nach dem Magisterabschluß (1995) wurde er von 1996 bis 1998 mit einem Promotionsstipendium des Landes Baden-Württemberg gefördert, von 1998 bis 2005 bekleidete er eine Stelle als Wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Alte Geschichte der Universität Freiburg. Die Promotion wurde 1999 abgeschlossen, 2005 erfolgte die Habilitation und die Verleihung der Venia Legendi für das Fach Alte Geschichte.

Im Wintersemester 2005/06 arbeitete Christian Mann als Gastwissenschaftler am Internationalen Graduiertenkolleg „Politische Kommunikation” in Frankfurt/Main. Von 2006 bis 2011 war er Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und forschte an den Universitäten Frankfurt/Main und als Visiting Scholar an der Brown University in Providence, USA (2007/08). Außerdem vertrat er Professuren in Frankfurt/Main (2006/07), Konstanz (2008/09) und Basel (2009). Seit Februar 2011 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Alte Geschichte an der Universität Mannheim.

Christian Mann ist verheiratet und Vater zweier Kinder.

Forschungsschwerpunkte
  • Antike Demokratie(n) und ihre Rezeption in der Moderne,
  • Kulturgeschichte des griechischen und römischen Sports,
  • Kulturtransfer im antiken Mittelmeerraum,
  • Historische Anthropologie.

Wichtigste Publikationen

Monographien
  • Athlet und Polis im archaischen und frühklassischen Griechenland, Göttingen 2001 (Hypomnemata 138). Die Demagogen und das Volk. Zur politischen Kommunikation im Athen des 5. Jahrhunderts v. Chr., Berlin 2007 (Klio-Beiheft N.F. 13).
Herausgeberschaft
Aufsätze (in Auswahl)
  • Krieg, Sport und Adelskultur. Zur Entstehung des griechischen Gymnasions, Klio 80.1, 1998, 7-21.
  • Der Dichter und sein Auftraggeber: Die Epinikien Bakchylides’ und Pindars als Träger von Ideologien, in: A. Bagordo – B. Zimmermann (Hrsg.), Bakchylides. 100 Jahre nach seiner Wiederentdeckung, München 2000 (Zetemata 106), 29-46.
  • Griechischer Sport und römische Identität: die certamina athletarum in Rom, Nikephoros 15, 2002, 125-158.
  • Politische Gleichheit und gesellschaftliche Stratifikation: die athenische Demokratie aus der Perspektive der Systemtheorie, Historische Zeitschrift 286, 2008, 1-35.
  • Gladiators in the Greek East: A Case Study in Romanization, in: Z. Papakonstantinou (Hrsg.), Sport in the Cultures of the Ancient World. New Perspectives, London – New York 2009.
  • Kalokagathia in der Demokratie: Überlegungen zur Medialität der politischen Kommunkation im klassischen Athen, in: Chr. Mann – M. Haake – R. von den Hoff (Hrsg.), Rollenbilder in der athenischen Demokratie: Medien, Gruppen, Räume im politischen und sozialen System, Wiesbaden 2009, 147-170.
  • Politische Partizipation und die Vorstellung des Menschen als zoon politikon, in: M.H. Hansen (Hrsg.), Athenian demokratia – modern democracy: tradition and inspiration (56. Entretiens sur l’Antiquité classique de la Fondation Hardt), Genf 2010, 51-95.
  • The Victorious Tyrant: Hieron of Syracuse in the Epinicia of Pindar and Bacchylides, in: N. Luraghi (Hrsg.), The Splendors and Miseries of Ruling Alone. Encounters with Monarchy from Archaic Greece to the Hellenistic Mediterranean, Stuttgart 2013, 25-48.
  • Gymnasien und Gymnastikdiskurs im kaiserzeitlichen Rom, in: P. Scholz – d. Wiegandt (Hrsg.), das kaiserzeiltiche Gymnasion, Berlin – Boston 2015, 24-46. (peer-reviewed)
  • Sport im Hellenismus: Forschungssstand und Forschungsperspektiven, in: Chr. Mann – S. Remijsen – S. Scharff (Hrsg.), Athletics in the Hellenistic World, Stuttgart 2016, 17-29.

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