Aktuell

Jahresvortrag: „Die Erfindung der Rassen“ | Prof. Dr. Friedemann Schrenk (Frankfurt)

Friedemann Schrenk ist Leiter der Sektion Paläoanthropologie und Quartärpaläontologie des Forschungsinstituts Senckenberg und Professor für Paläobiologie der Wirbeltiere an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt. Sein zentrales Forschungsinteresse gilt der Entstehung des Homo sapiens. Seit 1983 hat er zahlreiche Grabungsprojekte vor allem in Afrika durchgeführt. 1991 entdeckten er und ein Team in Malawi den bezahnten Unterkiefer eines 2.4 Millionen Jahre alten Hominiden, womit sie die bisherige Entwicklungsgeschichte der Menschheit revidierten. Friedemann Schrenk hat für seine Arbeiten zahlreiche Wissenschaftspreise erhalten, darunter den Forschungspreis des Collège de France und den Communicator-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft und des Stifterverbandes für die deutsche Wissenschaft.

„Bloßer Zuschauer kann man eigentlich gar nicht sein“ | Dr. Andrea Löw in FORUM 2/2019

„Dr. Andrea Löw ist stellvertretende Leiterin des Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und forscht schwerpunktmäßig zu Judenverfolgung und Gettoisierung in der NS-Zeit. Seit 2018 hat sie einen Lehr­auftrag am Lehr­stuhl für Zeitgeschichte der Universität Mannheim inne.“

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„Die romantische Verklärung der Wahlbeteiligung“ | Prof. Philipp Gassert auf ZEIT ONLINE

„Bei den Wahlen im Osten und der Europawahl ist die Beteiligung zuletzt deutlich gestiegen. Aber obwohl bei der Europawahl und in Brandenburg 61 Prozent und in Sachsen 66 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben, verzichtete immer noch ein Drittel der Wählerinnen und Wähler auf ihr Recht. Philipp Gassert, Professor für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim, erklärt in diesem Artikel, warum das so ist und warum eine 90-prozentige Wahlbeteiligung historisch immer die Ausnahme war.“

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Leverhulme-Stipendiat am Lehrstuhl für Alte Geschichte

Am 1. September 2019 hat Dr. Alberto Esu seine Forschungstätigkeit in Mannheim aufgenommen. Herr Esu ist ein italienischer Althistoriker, der im vergangenen Jahr an der University of Edinburgh bei Professor Mirko Canevaro (2011/12 selbst ein Humboldt-Stipendiat in Mannheim) promoviert wurde. Der zweijährige Forschungsaufenthalt wird vom Leverhulme Trust finanziert, Herr Esu wird in dieser Zeit die Verflechtung von Amt und Ehre in den griechischen Poleis untersuchen.