Aktuell

Mannheimer Geschichtswissenschaft auf dem 52. Deutschen Historikertag in Münster vertreten

Zwei Mannheimer Historikerinnnen sind mit Beiträgen auf dem diesjährigen Historikertag in Münster vertreten:

Prof. Dr. Julia Angster (Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte) wird mit einem Vortrag am Podium Globalgeschichte. Eine Standortbestimmung beteiligt sein.

Dr. Maria Alexopoulou (Lehrstuhl für Zeitgeschichte) wird zwei Vorträge halten und gemeinsam mit Norbert Frei die Leitung der Sektion Rassismus seit der “Stunde Null”. Einwanderung und Differenz in Deutschland 1945-2018 übernehmen.

 

“Rassismus als Kontinuitätslinie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland” | Beitrag von Dr. Maria Alexopoulou in APuZ 38/39 (2018)

“Rassismus hat viele Gesichter und ist in seinem jeweiligen zeitlichen und räumlichen Kontext zu betrachten. In demokratischen und pluralistischen Gesellschaften, in denen das Konzept “Rasse” mehrheitlich abgelehnt oder tabuisiert wird, zeigt sich Rassismus als Gewalt radikaler Gruppen oder in der Rhetorik von Populist*innen. Ebenso relevant ist jedoch der Rassismus der Mitte.”

→ zum vollständigen APuZ-Beitrag

“Mehr Praxis für den Lehrbetrieb” | Bericht über Kooperation zwischen REM und Historischem Institut im Mannheimer Morgen

“Die Reiss-Engelhorn-Museen (REM) und die Universität verstärken ihre Zusammenarbeit. Anlässlich der Sonderausstellung „Mumien – Geheimnisse des Lebens“, die am kommenden Sonntag eröffnet wird, veranstalten sie erstmals ein gemeinsames Symposium „Unsterblichkeit – Traum oder Trauma?“. „Es geht um den ganzheitlichen, interdisziplinären Blick auf das Thema“, so Wilfried Rosendahl, Direktor des Museums Weltkulturen der REM und verantwortlich für die Mumien-Schau.”

→ zum vollständigen Artikel im Mannheimer Morgen

Zeitschrift KLIO – jetzt in Mannheim


Das Mannheimer KLIO-Team: Judith Schönholz M.A., Melanie Meaker B.A., Prof. Dr. Christian Mann, Dr. Alexander Meeus (es fehlt: Jun.-Prof. Dr. Christoph Begass)

Seit März 2018 ist Christian Mann Mitherausgeber der Zeitschrift KLIO, zum 1. September 2018 wurde die Redaktion der Zeitschrift nach Mannheim verlegt. Damit bekommt die internationale Reputation des Historischen Instituts ein weiteres Aushängeschild: Die KLIO, gegründet 1897, ist die älteste deutsche Fachzeitschrift für Alte Geschichte und gehört zu den weltweit renommiertesten Publikationsorganen des Faches. Die Zeitschrift erscheint zweimal im Jahr, gemäß der internationalen Tradition der Alten Geschichte werden Artikel in fünf Sprachen aufgenommen (deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch).

Die anfallende Arbeit wird im Team bewältigt: Judith Schönholz wird Aufgaben in Organisation und Korrespondenz, Melanie Meaker die redaktionelle Bearbeitung der Manuskripte übernehmen, Christoph Begass und Alexander Meeus werden Unterstützung beim Rezensionswesen leisten.

“Die unerhörte Friedensbewegung. Frauen, Krieg und Frieden in der Nuklearkrise (1979-1983)” von Anne Bieschke, M.A. erschienen

Im Februar 1980 gingen Frauen in ganz Europa und darüber hinaus als „Frauen für den Frieden“ auf die Straße. Auch in Westberlin formierte sich Widerstand gegen den Machtkampf zwischen den USA und der Sowjetunion, gegen Frauen in der Bundeswehr, gegen die Herstellung und Stationierung von Nuklearwaffen. Aus dieser Gruppe von Frauen entstand innerhalb von Monaten eine eigene Frauenfriedensbewegung. Continue reading ““Die unerhörte Friedensbewegung. Frauen, Krieg und Frieden in der Nuklearkrise (1979-1983)” von Anne Bieschke, M.A. erschienen”