Aktuell

Ausstellungseröffnung: “Herbergers Welt der Bücher”

“Die Universitätsbibliothek zeigt von 11. Juni bis 31. Juli 2018 die Sonderausstellung des Deutschen Fußballmuseums zum 120. Geburtstag Sepp Herbergers.

Die Ausstellung beleuchtet das Leben und Wirken der aus Mannheim stammenden Trainerlegende aus ungewöhnlicher Perspektive. Ausgewählte Werke seiner rund 1.500 Bücher umfassenden Bibliothek und bedeutsame Archivalien aus seinem Nachlass zeigen ihn als intensiven Leser. Die Auseinanderstzung mit seinen Lektüren lässt sich unmittelbar mit der Entwicklung seines strategischen Denkens in Verbindung bringen. Continue reading “Ausstellungseröffnung: “Herbergers Welt der Bücher””

Dr. Wilfried Rosendahl erhält Honorarprofessur an der Universität Mannheim

Dr. Wilfried Rosendahl, Direktor der Reiss-Engelhorn-Museen (rem) und des Curt-Engelhorn-Zentrums für Kunst und Kulturgeschichte, ist neuer Honorarprofessor an der Universität Mannheim. Die Philosophische Fakultät der Universität und der international renommierte Museumsmanager und Wissenschaft­ler kooperieren seit vielen Jahren in Forschung und Lehre. Continue reading “Dr. Wilfried Rosendahl erhält Honorarprofessur an der Universität Mannheim”

U.S. Ambassador’s Grant for Young Researchers in American Studies für Philipp Scherzer (Lerhstuhl für Zeitgeschichte)

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien, die vom 24. bis 27. Mai 2018 in Berlin stattfand, wurde Philipp Scherzer, M.A. für sein Dissertationsprojekt „‘Do We Still Need Europe?‘ Neoconservative Images of Europe and the Transatlantic Drift, 1970-2010” mit dem U.S. Ambassador’s Grant for Young Researchers in American Studies ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer Feierstunde im Henry-Ford-Bau der Freien Universität vom stellvertretenden Botschafter der USA, Kent Logsdon, persönlich überreicht.

Continue reading “U.S. Ambassador’s Grant for Young Researchers in American Studies für Philipp Scherzer (Lerhstuhl für Zeitgeschichte)”

Gastwissenschaftler aus den USA am Historischen Institut

Im Mai und Juni 2018 arbeitet Sinclair Bell, Associate Professor an der Northern Illinois University, als Stipendiat des DAAD am Lehrstuhl für Alte Geschichte in Mannheim. Professor Bells Forschungsinteressen gelten der Kunst und Kultur der Etrusker, der Darstellung von Fremden und Sklaven in der römischen Kunst, vor allem aber ist er einer der führenden Experten für die römischen Wagenrennen. In Mannheim wird er eine Monographie „The Circus in Ancient Rome: A Cultural History“ fertigstellen.

Abendvortrag: “Riga als globale Hafenstadt und Wirtschaftsmetropole – Heimatgefühle, nationale Zugehörigkeit und ethnische Identität zwischen Deutschem und Russischen Kaiserreich (1900-1919)” | 29.05.2018 | 17.15 Uhr | Bürgerhörsaal (EO 145)

„Digital Humanities“, „spatial humanities“ „digital history“ und „historical GIS“ sind Schlagwörter, die sich in den Geschichtswissenschaften zur Zeit großer Beliebtheit erfreuen. Der Vortrag „Riga als globale Hafenstadt – Heimatgefühle, nationale Zugehörigkeit und ethnische Identität zwischen Deutschem und Russischen Kaiserreich (1900-1919)“ von Dr. Katja Wezel thematisiert anhand der multi-ethnischen Metropole Riga die Anwendungsmöglichkeiten digitaler Methoden für die historische Erforschung von urbanen Räumen. Zum einen soll anhand von Beispielen ein kurzer Überblick zum Forschungsstand der historical GIS (Geographic Information System) gegeben werden, zum anderen werden Chancen und Risiken der digital und spatial history diskutiert.

Die Veranstaltung findet am 29.05.2018 um 17.15 Uhr im Bürgerhörsaal (EO 145) statt.

Prof. Dr. Hiram Kümper neu im Vorstand des Mannheimer Altertumsvereins

Der 1859 gegründete Mannheimer Altertumsverein zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Seine Sammlungen gehören zu den Säulen, auf die die Reiss-Engelhorn-Museen aufgebaut worden sind, wo der Verein auch räumlich angesiedelt ist. Neben der Herausgabe der “Mannheimer Geschichtsblätter” und anderer wichtiger Forschungsarbeiten zur Geschichte Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz trägt der Verein aktiv zum Kulturleben von Stadt und Region bei. Jüngst ist Hiram Kümper in den Vorstand aufgenommen worden.

Dissertation von Johannes Bernhardt erschienen

Das Buch „Die jüdische Revolution“ von Johannes Bernhardt behandelt einen historisch höchst folgenreichen Ereigniskomplex: die Erhebung der Hasmonäer und die Herausbildung einer eigenständigen Monarchie in Jerusalem. Es liefert eine integrative Deutung von Ursachen und Entwicklung der Erhebung und arbeitet deren Bedeutung für die Ausbildung des Judentums heraus.
Die Arbeit wurde mit dem Akademiepreis der Heidelberger Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.

DFG-Projekt bewilligt!

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat ein gemeinsames Forschungsprojekt des Lehrstuhls für Spätmittelalter und frühe Neuzeit und des Lehrstuhls für Mittelalterliche Geschichte bewilligt. Für die nächsten drei Jahre wird nun dort an einer Reihe von Case Studies zur Rolle von Klein- und Kleinstkrediten in den Ausstandsökonomien des Spätmittelalters geforscht. Das ganze Historische Institut gratuliert zu diesem tollen Erfolg!