Aktuell

Zeitschrift KLIO – jetzt in Mannheim


Das Mannheimer KLIO-Team: Judith Schönholz M.A., Melanie Meaker B.A., Prof. Dr. Christian Mann, Dr. Alexander Meeus (es fehlt: Jun.-Prof. Dr. Christoph Begass)

Seit März 2018 ist Christian Mann Mitherausgeber der Zeitschrift KLIO, zum 1. September 2018 wurde die Redaktion der Zeitschrift nach Mannheim verlegt. Damit bekommt die internationale Reputation des Historischen Instituts ein weiteres Aushängeschild: Die KLIO, gegründet 1897, ist die älteste deutsche Fachzeitschrift für Alte Geschichte und gehört zu den weltweit renommiertesten Publikationsorganen des Faches. Die Zeitschrift erscheint zweimal im Jahr, gemäß der internationalen Tradition der Alten Geschichte werden Artikel in fünf Sprachen aufgenommen (deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch).

Die anfallende Arbeit wird im Team bewältigt: Judith Schönholz wird Aufgaben in Organisation und Korrespondenz, Melanie Meaker die redaktionelle Bearbeitung der Manuskripte übernehmen, Christoph Begass und Alexander Meeus werden Unterstützung beim Rezensionswesen leisten.

“Die unerhörte Friedensbewegung. Frauen, Krieg und Frieden in der Nuklearkrise (1979-1983)” von Anne Bieschke, M.A. erschienen

Im Februar 1980 gingen Frauen in ganz Europa und darüber hinaus als „Frauen für den Frieden“ auf die Straße. Auch in Westberlin formierte sich Widerstand gegen den Machtkampf zwischen den USA und der Sowjetunion, gegen Frauen in der Bundeswehr, gegen die Herstellung und Stationierung von Nuklearwaffen. Aus dieser Gruppe von Frauen entstand innerhalb von Monaten eine eigene Frauenfriedensbewegung. Continue reading ““Die unerhörte Friedensbewegung. Frauen, Krieg und Frieden in der Nuklearkrise (1979-1983)” von Anne Bieschke, M.A. erschienen”

Richard Rohrmoser (Lehrstuhl für Zeitgeschichte) erhält Abschlussstipendium der Fazit-Stiftung

Für sein Dissertationsprojekt „,Sicherheitspolitik von untenʻ – Gewaltfreie Proteste gegen die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen im schwäbischen Mutlangen, 1983–87“ erhält Richard Rohrmoser von der FAZIT-Stiftung ein Abschlussstipendium für sechs Monate. Der Doktorand ist Teil des Projektes „Die Nuklearkrise in den 1970er und 1980er Jahren“, das den NATO-Doppelbeschluss und die Friedensbewegung erforscht. Für sein Dissertationsvorhaben hatte Richard Rohrmoser zuvor bereits eine dreijährige Förderung von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bekommen.

Presseaufruf zum Forschungsprojekt: NS-“Euthanasie” und Mannheim

Für das Forschungsprojekt NS-“Euthanasie” und Mannheim werden derzeit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Angehörige von Mannheimer Opfern des NS-“Euthanasie”-Programms gesucht. Auch Personen, die sich im Allgemeinen an das Thema “Euthanasie” in Mannheim während der NS-Zeit erinnern, werden gebeten, Ihr Wissen zu teilen. Weitere Informationen können der Pressemiteilung entnommen werden.

Mannheimer Münzsammlung deutschlandweit vernetzt

Der Lehrstuhl für Alte Geschichte ist mit seiner Münzsammlung jetzt Mitglied des numismatischen Verbundes NUMiD. Dem Verbund führt 33 Münzsammlungen deutscher Universitäten sowie das Münzkabinett Berlin in einem Datenbanksystem zusammen. In den nächsten Monaten werden die Mannheimer Bestände in das System von NUMiD eingepflegt und stehen dann allen numismatisch Interessierten für eine digitale Recherche zur Verfügung.
Die Projektkoordinatorin in Mannheim ist Mareile große Beilage, die Datensätze werden von Verena Böckle erstellt.

Bericht: Exkursion nach Makedonien

Nach intensiver Vorbereitung in einem zweitägigen Blockseminar hoben am 16. Juni 2018 15 Studierende und drei Dozenten (Prof. Dr. Christian Mann, Dr. Alexander Meeus und Jun.-Prof. Dr. Christoph Begass) vom Frankfurter Flughafen Richtung Thessaloniki ab. Das Ziel der Exkursion war Nordgriechenland, genauer die griechische Provinz Makedonien. In den folgenden dreizehn Tagen wurde die Geschichte dieses Raumes intensiv erkundet.

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“Die Senatsaristokratie des oströmischen Reiches, ca. 457-518” von Jun.-Prof. Dr. Begass erschienen

Die Studie „Die Senatsaristokratie des oströmischen Reiches, ca. 457–518. Prosopographische und sozialgeschichtliche Untersuchungen“ von Jun.-Prof. Dr. Christoph Begass bietet erstmals eine detaillierte Untersuchung des Senats von Konstantinopel und seiner Mitglieder im 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. Das Buch ist in der Reihe „Vestigia. Beiträge zur Alten Geschichte“ erschienen, die von der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik in München im Verlag C. H. Beck herausgegeben wird.

“Unsterblichkeit: Traum oder Trauma?” – Interdisziplinäre Tagung am 11. und 12. Oktober 2018

Nach zehn Jahren auf Tour kehrt die Mumienausstellung der Reiss-Engelhorn-Museen zurück nach Mannheim und wird in neuem Gewand präsentiert. Anlässlich dessen veranstalten die Museen und das Historische Institut gemeinsam eine Tagung unter Beteiligung zahlreicher Expertinnen und Experten ganz unterschiedlicher Fächer und Professionen aus der Region, die sich der Frage widmet, wie der Mensch zur Unsterblichkeit stand und steht.

Tagungsprogramm

Tagungsleitung:
Prof. Dr. Wilfried Rosendahl (REM)
Prof. Dr. Hiram Kümper (HI)

Zur Tagungsanmeldung schreiben Sie bitte eine Email an buchungen.rem@mannheim.de.