Neuerscheinung: Methods in Premodern Economic History

Tanja Skambraks, et. al. (Hg.), Methoden der Spätmittelalterlichen Wirtschaftsgeschichte: Buch bei Palgrave erschienen

Nach dreijähriger Kooperationsarbeit im an der Universität Mannheim angesiedelten DFG Netzwerk: “Kalkulieren, Handeln, Wahrnehmen. Neue Methoden der Spätmittelalterlichen Wirtschaftsgeschichte” ist nun der Band “Methods in Premodern Economic History. Case Studies form the Holy Roman Empire 1300-1600” erschienen. Herausgegeben wurde der Band von Tanja Skambraks, Ulla Kypta und Julia Bruch und ist in der Reihe Palgrave Studies in Economic History erschienen.

Das Buch versammelt drei Großkapitel: eines zu Narrativen der Wirtschaftsgeschichte, eines zu Methoden und Quellen und ein drittes Kapitel zu Forschungsarbeiten und Methoden aus den Bereichen Produktion, Markt und Kredit.

28. bis 30. Oktober: Akademikonferenz

„Change of transformation of premodern credit markets. The importance of small-scale credits“

Diese interdisziplinäre Konferenz beschäftigt sich mit der Entwicklung und dem Wandel vormoderner Kreditmärkte in mittelalterlichen frühneuzeitlichen Gesellschaften. Dabei werden sowohl ökonomische als auch historische Zugangsweisen verwendet zu untersuchen.

Interessierte Forscherinnen und Forscher sind herzlich eingeladen. Um eine Anmeldung an nachstehende E-Mailadresse bis 21. Oktober wird gebeten: stephan.koehler@uni-mannheim.de

Die Konferenz findet in den Räumlichkeiten der Akademie der Wissenschaften statt:
Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Karlstraße 4
69117 Heidelberg

Sprechstunden im WS 2019

Prof. Dr. Annette Kehnel (Raum 101)

  • Montag, 10:30-11:30 Uhr

Bitte melden Sie sich kurz vorher per E-Mail beim Sekretariat (kgutzmer@mail.uni-mannheim.de) an.

Dr. Tanja Skambraks (Raum 107)

  • Mittwoch, 15:00-16:000 Uhr

Dr. des. Stephan Köhler (Raum 307)

  • Dienstag, 11:00-12:000 Uhr

5./6. September: Werkstattgesprächen – Neues aus dem Mittelalter

Zum neunten Mal laden das Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte Heidelberg und das Historische Institut der Universität Mannheim zu den „Werkstattgesprächen – Neues aus dem Mittelalter“ ein. Jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern soll die Gelegenheit gegeben werden, ihre laufenden Dissertations- und Habilitationsarbeiten vorzustellen. Auch dieses Jahr werden wieder aktuelle Forschungsprojekte (Dissertations- und Habilitationsarbeiten) aus dem Bereich der mediävistischen Disziplinen vom Frühmittelalter bis ins 16. Jh. vorgestellt und diskutiert.

Die Werkstattgespräche finden am 5. und 6. September 2019 in Heidelberg statt.

IMC Leeds 2019: The materiality of Credit across Europe (1.-4.7.2019)

Source: https://www.imc.leeds.ac.uk/wp-content/uploads/sites/28/2019/06/MB2_4336-e1561119467333-768×398.jpg

Dieses Jahr beteiligt sich die DFG-Projektgruppe ” Kleinkredit und Marktteilhabe im Spätmittelalter” mit einer Sektion bei dem International Medieval Congress in Leeds. In Session 619 “The materiality of Credit across Europe – A comparative perspective” widmen sich Annette Kehnel, Stephan Köhler, Hiram Kümper, Tanja Skambraks (alle Univ. Mannheim) und Sebastian Steinbach (Univ. Heidelberg) der Frage nach der unterschiedlichen Überlieferung von mittelalterlichen Kreditgeschäften.
Hier geht es zum Online Programm: https://www.imc.leeds.ac.uk/imc2019/programme/

Abstract:
The main problem of the research on small-scale credit relationships in medieval societies has been the lack of sources, since everyday economic practices of mutual debt were usually run informally and have not been documented. Recently the discussion has been stimulated by new impulses, particularly in the area of urban credit practices. This session is based on the original research studies about different regions (Tyrol, England, Empire) and contributes to this research field with the exemplary analysis of the materiality of sources (ie. tally sticks, account books, notaries) that so far have not been used for this purpose.