Stipendium für Doktorand am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte

Stephan Köhler hat für sein Promotionsprojekt über “Handel und Austausch im westlichen Mittelmeer: Marseille, Montpellier und das Quercy im 13. Jahrhundert” ein Stipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg zugesprochen bekommen. Die Arbeit widmet sich aufbauend auf Archivalien der Städte Marseille und Montpelleir der Frage nach Verflechtungen im Handel. Wir gratulieren herzlich zu der Förderung!

Mannheimer Mittelalter beim IMC Leeds

Auch dieses Jahr war das Mannheimer Mittelalter wieder auf dem International Medieval Congress (IMC) vertreten. Vorgestellt und diskutiert wurden in der von Tanja Skambraks organisierten Session 1517 “Creating the Other in Late Medieval Economies: Concurrence and Cooperation in European Trade and Credit Systems and Networks” aktuelle wirtschaftshistorische Themen.
Hiram Kümper sprach über “Contesting the bonum commune: Cross-Cultural Economies and the Creation of National Identities” und plädierte für eine differenzierte Sichtweise auf die Entwicklung wirtschaftlichen Denkens in Europa.
Stephan Köhler stellte Neues aus seinem laufenden Promotionsprojekt unter dem Titel “The Privileged, the Associated and the Others: Trading Privileges of Southern France Cities in the 13th century” vor und ging dabei der Frage nach, wie fremde Kaufleute in bestimmten Städten am Handel teilnehmen konnten bzw. davon ausgeschlossen wurden.
Moderiert wurde die Sektion von Silke Schwand (Univ. Bielefeld).

Workshop “Islamische Migration(en) im euromediterranen Raum” am 23. Juni in Wien

(C) The J. Paul Getty Museum, Los Angeles, Ms. Ludwig XIV 6 (c. 1300), folio 242v

Mit der derzeitig aktuellen „Flüchtlingskrise“ wurde eine islamische Mittelmeerachse – von Syrien, bis zum Balkan – wieder aktuell.

Allerdings ist diese neue Achse ein Widerspruch historischer Entwicklungen, wird sie doch hauptsächlich mit negativ konnotierten Themen wie Terror, Flüchtlingsströmen und Asylpolitik verbunden. Eine Berücksichtigung mittelalterlicher Migrationen findet hingegen nur selten statt. Dies möchten wir gerne ändern. Wir laden Sie herzlich zu unserem Symposium zum Thema „Islamische Migration(en) im euromediterranen“, am Freitag, 23. Juni 2017 in das LAI (Österreichisches Lateinamerika-Institut – Wien) ein. Der Workshop wurde in Kooperation von Forscherinnen und Forschern der Universitäten Mannheim, Wien, Innsbruck und Osnabrück organisiert.

Programm Islamische Migrationen

8. Werkstattgespräche – Neues aus dem Mittelalter

Die „Werkstattgespräche“ finden in diesem Jahr am 29. und 30. Mai in Mannheim statt und verfolgen eine doppelte Zielsetzung: Zum einen wollen sie ein Forum für die Diskussion aktueller Forschungen im Bereich der mediävistischen Disziplinen vom Frühmittelalter bis ins 16. Jh. bieten. Zum anderen wollen sie gerade jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern die Gelegenheit geben, ihre laufenden Dissertations- und Habilitationsarbeiten vorzustellen und mit Kolleginnen und Kollegen zu diskutieren. Neben dem wissenschaftlichen Austausch und methodisch-theoretischen Diskussionen stehen daher vor allem die Vernetzung und der persönliche Kontakt im Zentrum. Vorgesehen sind 25-minütige Vorträge mit anschließender Diskussion.

Das Programm finden Sie hier:

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