Öffnungszeiten

Das Universitätsarchiv bleibt vom 15.09. – 25.09.2017 geschlossen. Ab 26.09.2017 sind wir gerne wieder für Sie da.


Unsere Hochschule wird Universität – Archivdokumente aus einer bewegten Zeit

Ausstellung des Universitätsarchivs Mannheim

Chronologisch an die Frühjahrsausstellung zum ersten Mannheimer Nachkriegsrektor Walter Waffenschmidt anknüpfend steht diesmal die Entwicklung der Wirtschaftshochschule Mannheim seit dem Einzug in den Ostflügel des Mannheimer Schlosses 1955 bis zur Umbenennung in Universität 1967 im Mittelpunkt.

Bereits in der Handelshochschulzeit von 1907-1933 wurde Wert auf ein breites Angebot an allgemein bildenden Vorlesungen und Übungen aus den Bereichen Sprache, Literatur, Geographie, Recht, Philosophie, Psychologie und Pädagogik gelegt. Dieses „Studium Generale“ war auch in der Nachkriegszeit von Beginn an integraler Bestandteil des Studienangebots in Mannheim. Der kontinuierliche Ausbau der sogenannten „Allgemeinen Abteilung“ führte zu einer Verbreiterung des Lehrangebots und der möglichen Studienabschlüsse. Daher wuchs auch die Anzahl der Studierenden kontinuierlich. Neben den Studienzielen Diplom-Kaufmann und Diplom-Handelslehrer wurde es in den 60er Jahren auch möglich, in VWL, Soziologie, Jura und Psychologie ein ordnungsgemäßes Studium in Mannheim zu absolvieren. Zudem konnte man ab 1965 eine Ausbildung für das Höhere Lehramt an Gymnasien in den Fächern Geschichte, Geographie, Politik oder den neueren Sprachen aufnehmen.

Der dazu notwendige Raumbedarf wurde sowohl durch die Anmietung oder den Ankauf von Bauten in den Quadraten als auch durch die Ausweitung der Nutzung des Schlosses durch die Hochschule abgedeckt.

Das Mannheimer Universitätsarchiv zeigt eine Auswahl an Fotos, Akten, Plänen und Objekten, die den Ausbau der Wirtschaftshochschule Mannheim und ihren Weg zur Umbenennung in Universität illustrieren. Ein kurzer Einführungsvortrag anlässlich der Ausstellungseröffnung skizziert die räumliche und strukturelle Erweiterung und verortet die Mannheimer Entwicklung in der baden-württembergischen Hochschullandschaft.

Zur Eröffnung und zum Besuch der Ausstellung sind alle Interessierten bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.

Veranstaltungsort: Bibliotheksbereich A3, 2. OG
Ausstellungseröffnung: 13.09.2017 um 17.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 08.09.-22.11.2017
Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-21.30 Uhr, Sa-So 10-21.30 Uhr


Treffen der baden-württembergischen Universitätsarchivare in Tübingen

Zum zweiten Mal nach 2016 trafen sich die baden-württembergischen Universitätsarchivare aus Mannheim, Stuttgart, Hohenheim, Tübingen, Freiburg und Konstanz zum fachlichen Austausch. Schwerpunktthema des Treffens am 18. Juli war die Digitalisierung von Beständen und die damit verbundenen Rechtsfragen bei der Veröffentlichung im Internet. Anschließend wurde eine Führung durch das Digitalisierungszentrum der Tübinger Universitätsbibliothek angeboten. Diese äußerst fruchtbaren Gespräche im Kollegenkreis sollen im Spätherbst bei einem Treffen in Freiburg weitergeführt werden.


Von der Bibliothek der Handelshochschule zur Universitätsbibliothek Mannheim

Im Rahmen des Buchprojekts “50 Jahre UB Mannheim” erforschte Dr. Christian Hänger die Entwicklung der Universitätsbibliothek in den Jahren von 1907 bis 1975. Die Quellengrundlage für den kürzlich erschienen Aufsatz besteht zum großen Teil aus Akten- und Bildmaterial des Universitätsarchivs. Dr. Hängers Beitrag, sowie den gesamten Sammelband finden Sie hier.


Wiederaufbau aus Trümmern
Impressionen Ausstellungseröffnung

Am 6. April eröffnete mit zahlreichen Besuchern die Ausstellung über Prof. Waffenschmidt als Wegbereiter der Mannheimer Universität. Unter den Gästen waren nicht nur alte und junge Leute anzutreffen, auch von außerhalb der Quadratestadt machten sich viele auf den Weg, um den spannenden Vorträgen der Redner zu lauschen.
Wir danken Simon Schall für die Bereitstellung der Fotografien!