Jan Siegemund erhält Lamey-Preis 2017

Jan Siegemund ist für seine am Lehrstuhl entstandene M.A.-Arbeit über den Finanzhaushalt der Stadt Bocholt im 15. Jahrhundert mit dem Andreas-Lamey-Preis für herausragende Abschlussarbeiten im Fach Geschichte ausgezeichnet worden. Vollkommen verdient. Wir allen freuen uns riesig und gratulieren herzlich.

Im Bild (von links nach rechts): Jonas Brosig und Melanie Meacker (beide Vorstand des Fördervereins), Jan Siegemund, Phillip Gassert (Geschäftsführender Direktor). Eine große Fassung hier. (Foto: Simon Schall).

Neuerscheinung: Evangelische Bewegung und Gegenreformation in Wasserburg am Inn

Am 20. November stellt Hiram Kümper seine auf eine Preisauslobung zurückgehende Studie über evangelische Bewegung und Gegenreformation im bayerischen Landstädtchen Wasserburg am Inn vor. Hier ist es nie zu einer formalen Gemeindebildung, also nie zu einer “Reformation” im eigentlichen Sinne, gekommen. Über ein halbes Jahrhundert allerdings hatten die Herzöge und ihre Beamten viel zu kämpfen mit der immer wieder aufflackernden evangelischen Bewegung: mit deutscher Predigt und Laienkelch, mit verbotenen Büchern und verbotenen Lehren.

Hiram Kümper, Zwischen Landesherren und Laienkelch: Evangelische Bewegung und Gegenreformation in Wasserburg am Inn (Sonderveröffentlichungen des Heimatvereins Wasserburg am Inn), Wasserburg 2017. 148 S. Softcover. ISBN 978-3-943911-13-8. € 13,90.

Das Buch ist ab dem 20.11. im Buchhandel, über das Stadtarchiv und über den Heimatverein Wasserburg erhältlich.

Historisches beim Bundesweiten Vorlesetag 2017

Am 17. November 2017 findet erneut der Bundesweite Vorlesetag statt. Zusammen mit dem Netzwerk Kunst und Kultur der Hansestädte, das zeitgleich in Stralsund tagt, beteiligen auch wir uns daran. Hiram Kümper wird zusammen mit dem Wismarer Stadtarchiv Nils Jörn um 16 Uhr im Rathaus Stralsund Hansisches und Nicht-so-Hansisches für Kinder und Junggebliebene lesen.

Die Veranstaltung ist offen und Gäste sind gern gesehen.

Neuerscheinung: Okzidentale Wirtschaftsethik

Frisch aus der Druckerpresse und zugleich online im open access zugänglich. Die Forschungsskizze von Hiram Kümper über die Rolle des Blickes auf den religiös Anderen für die Ausprägung okzidentaler Wirtschaftsethik:

Hiram Kümper, „Ein Wucherer als ein Osman“. Okzidentale Wirtschaftsethik und der Blick auf den Orient, in: Susan Richter u.a. (Hg.), Konstruktionen Europas in der Frühen Neuzeit. Geographische und historische Imaginationen, Heidelberg 2017, S. 183-195.

und von unserer Alumna Charlotte Colding-Smith (mittlerweile am DSM Bremerhaven):

Turcica in North and Central European Libraries and Kunstkammers, in: ebd., S. 159-182.

Online unter: https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/291

Alles etwas programmatisch und bisher nur mit einzelnen Quellenbeispielen als hoffentlich fruchtbar skizziert. Also: wer immer etwas produktives beizutragen hat, wird gern gehört — ob kritisch oder zustimmend. Email genügt!

 

Neuerscheinung: Die Wiederkehr der Wirtschaft?

Soeben ist der Überblick von Hiram Kümper über neuere Arbeiten zu Wirtschaft und ökonomischer Kultur in der Frühen Neuzeit im aktuellen Heft der Frühneuzeit-Info erschienen:

Hiram Kümper, Die Wiederkehr der Wirtschaft? Neuere Trends und Perspektiven der deutschsprachigen Frühneuzeitforschung, in: Wolfgang Behringer, Justus Nipperdey (Hg.), Neue Wege der Frühneuzeitgeschichte (Frühneuzeit-Info 28), Wien 2017, S. 87-104.

Abstracts zur gesamten Ausgabe gibt es hier:
http://www.univie.ac.at/iefn/data/uploads/documents/fruehneuzeit-info-2017_28-abstracts.pdf

1. Erkelenzer Museumsgespräch über virtuelle Heimat

Am 8. Oktober fanden im Kreissparkassen-Forum Wegberg-Arnsbeck die 1. Erkelenzer Museumsgespräche statt. Gemeinsam mit dem Heimatverein für die Erkelenzer Lande e.V. haben wir dieses Format entwickelt, um einen Dialog über die Herausforderungen regionaler Museumsarbeit zu initiieren. Gerade die ganz kleinen Museen, die Heimatstuben und Kommunen, die noch überhaupt keinen musealen Ort für sich gefunden haben, stehen vor der Frage, wie sie sich in der sich stetig wandelnden Museumslandschaft positionieren wollen. Wir bringen Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten mit solchen zusammen, die sich noch in der Erarbeitungsphase befinden, Engangierte aus dem Vereinsleben und interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Expertinnen und Experten aus Museen, Universität und Kulturpolitik. Die nächsten Erkelenzer Museumsgespräche werden im Sommer 2018 stattfinden.

Diesmal dabei: Dr. Katja Kosubek von den Haller ZeitRäumen.

5. Internationaler Nachwuchsworkshop zur Hansegeschichte

In der Tradition der seit 2010 regelmäßig im zweijährigen Rhythmus veranstalteten Nachwuchstreffen im Vorfeld der Pfingsttagung des Hansischen Geschichtsvereins findet am 20. und 21. Mai 2018 der bereits fünfte Workshop zur Hansegeschichte in Stendal statt. Diesmal stehen die „kleinen Städte in der Hanse“ im Mittelpunkt.

Interessiert an einer Teilnahme? Weitere Informationen gibt es »hier.

Jan Siegemund gehört zum Organisationsteam und beantwortet gern weitere Fragen.

 

Tagung zum Reformationsjubiläum an den REM

Anlässlich des allerorten begangenen Reformationsjubiläums veranstalten auch der Mannheimer Altertumsverein und das Historische Institut eine gemeinsame Tagung:

Deutsche Humanisten, Martin Luther und die Macht der Medien

Reiss-Engelhorn-Museen, Florian-Waldeck-Saal
21. und 22. September 2017

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Für eine bessere Planung wird aber um Anmeldung bis zum 4. September gebeten.

ausführliches Programm

Sommerkurs “Hansequellen” am Europäischen Hansemuseum in Lübeck

Vom 25. bis 29. Juli 2017 findet am Europäischen Hansemuseum Lübeck und anderen Institutionen in der Stadt der von Hiram Kümper gemeinsam mit Jörn Bockmann (Uni Flensburg) und Franziska Evers (Europäisches Hansemuseum) organisierte Workshop Hansequellen: Einführung in die mittelniederdeutsche Überlieferung Lübecks und des Hanseraums statt. Er richtet sich vornehmlich an Doktorand(inn)en und fortgeschrittene Studierende aller Fächer. Die Kosten für Workshop und Unterbringung werden übernommen, lediglich Fahrtkosten sind selbst zu tragen. Für Teilnehmer(innen) aus dem Baltikum können darüber hinaus dank einer großzügigen Förderung der Böckler-Mare Balticum-Stiftung auch die Fahrkosten übernommen werden.

Informationen zu Workshop und Anmeldung

Plakat

Für Bewerbungen und Rückfragen steht Ihnen Hiram Kümper zur Verfügung.