Sommerkurs “Hansequellen” dieses Jahr wieder am Europäischen Hansemuseum

Zum zweiten Mal findet im kommenden Juli der Sommerkurs Hansequellen: Einführung in die mittelniederdeutsche Überlieferung Lübecks und des Hanseraums statt, den Hiram Kümper und der Niederdeutsch-Experte Jörn Bockmann (Flensburg) gemeinsam mit der Forschungsstelle für die Erforschung der Hanse und des Ostseeraums am Europäischen Hansemuseum Lübeck durchführen. DoktorandInnen und fortgeschrittene Studierende vertiefen sich gemeinsam mit uns in lübisch-hansische Überlieferung und trainieren den Umgang mit Originaquellen. Die Teilnahme ist kostenfrei; für die Unterkunft in Mehrbettzimmern wird gesorgt. Lediglich die An- und Abreise sowie die Verpflegung vor Ort ist selbst zu organisieren.

Bewerbungen in Form eines Motivationsschreibens und eines kurzen Lebenslauf werden noch bis zum 1. Juli von Hiram Kümper entgegen genommen.

Plakat Workshop “Hansequellen”

vorläufiges Programm

Hiram Kümper neu im Vorstand des Mannheimer Altertumsvereins

Der 1859 gegründete Mannheimer Altertumsverein zählt zu den ältesten seiner Art in Deutschland. Seine Sammlungen gehören zu den Säulen, auf die die Reiss-Engelhorn-Museen aufgebaut worden sind, wo der Verein auch räumlich angesiedelt ist. Neben der Herausgabe der “Mannheimer Geschichtsblätter” und anderer wichtiger Forschungsarbeiten zur Geschichte Mannheims und der ehemaligen Kurpfalz trägt der Verein aktiv zum Kulturleben von Stadt und Region bei. Jüngst ist Hiram Kümper in den Vorstand aufgenommen worden.

DFG-Projekt bewilligt!

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte beantragte Forschungsprojekt Kleinkredit und Marktteilhabe im Spätmittelalter bewilligt! Für die nächsten drei Jahre forschen wir gemeinsam mit einem Post-Doc und zwei Doktorand(inn)en an einer Reihe von Case Studies zur Rolle von Klein- und Kleinstkrediten in den Ausstandsökonomien des Spätmittelalters.

An unserem Lehrstuhl ist in diesem Zusammenhang zum 1. Juni eine Doktorand(inn)stelle (TVL E13/65%) ausgeschrieben. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Projekt werden zügig online gestellt. Wir richten derzeit eine Website ein.

Vortrag über mittelalterliche Stadtrechnungen

Am vergangenen Mittwoch konnte man den Lamey-Preisträger Jan Siegemund über die Stadtrechnungen von Bocholt hören. Wer von diesem Thema nicht genug bekommen kann – und ganz ehrlich: wem sollte es nicht so gehen -, der kann am Dienstag, 13.3.2018, am Europäischen Hansemuseum Lübeck Hiram Kümper hören zum Thema:

Wer schreibt, der bleibt – und wer beschrieben wird auch:
Geschichte und Geschichten aus mittelalterlichen Stadtrechnungen

Der Vortrag findet im Rahmen der Vortragsreihe “Handel, Geld und Politik vom Mittelalter bis heute” statt. Nähere Informationen dazu gibt es unter: https://fgho.eu/de/handel-geld-politik2017.

Foto:
Kalkar, Stadtarchiv, R1 (Rechnung auf das Jahr 1444)

Trinationales DoktorandInnen-Kolleg LOGOS

Am 28. bis 30. Mai 2018 findet an der Université de Lorraine die nächste Tagung des grenzübschreitenden DoktorandInnen-Kollegs statt, an dem auch die Universität Mannheim beteiligt ist. Das Thema dieses Jahr ist Techniques | Mémoire. DoktorandInnen der Universität Mannheim sind noch bis zum 19. März aufgefordert, sich mit einem Beitrag zu bewerben.

Call for papers

Bei Fragen können Sie sich gern an Hiram Kümper wenden.

Launch der Mannheim Siebzehneinhalb-App

Es gab einmal eine Zeit, da war Mannheim kein Knotenpunkt des ICE-Verkehrs, sondern ein Kulturzentrum im deutschen Südwesten – vor allem durch seinen aufmerksamen Blick nach Frankreich. Gemeinsam haben sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern, Studierenden und Wissenschaftlern von der Uni Mannheim und anderen Kultureinrichtungen auf Kulturspur in das siebzehneinhalbte Jahrhundert begeben, als Mannheim noch Residenzstadt war, als Schiller und Mozart nach Mannheim reisten und die Akademie der Wissenschaften das Interesse der Gelehrtenwelt auf sich zog. Die Robert-Bosch-Stiftung hat das Projekt im Rahmen seiner Denkwerk-Förderlinie großzügig unterstützt.

Dokumentiert wird das Ganze nun mittels einer GPS-gesteuerten Smartphone-App (Android), die am Mittwoch, 21. Februar 2018, 18 Uhr, offiziell im Mannheimer Antikensaal präsentiert (oder “gelauncht”, wie man Neudeutsch so schön sagt) wird. Sie sind alle herzliche eingeladen!

Einladungspostkarte

Weitere Informationen zu Mannheim Siebzehneinhalb finden Sie auf unserer Projektwebsite.

Neuerscheinung: 775 Jahre Kalkarer Stadtrecht

Im vergangenen Jahr hat die Stadt Kalkar das 775. Jubiläum ihrer (errechneten) Stadtrechtsverleihung begangen. In diesem Zusammenhang hat sich Hiram Kümper das Kalkarer Privileg und seine Nachfolger noch einmal genauer angesehen und mit den klevischen Stadtrechtsprivilegien von Kleve und Dinslaken verglichen. Herausgekommen ist ein Aufsatz, der soeben im Druck erschienen ist:

Hiram Kümper, Jahre Stadt: Kalkar feiert sein Stadtrechtsjubiläum, in: Niederrhein-Magazin 24 (2017), S. 3-16.

Einige Exemplare des Niederrhein-Magazins liegen auf dem Buchtausch-Bord in L7-7 aus.

Vortrag in Dresden: “Das Wissen vom Willen. Sexualität und Gewalt im Alten Reich” (Kümper)

Am 25.1.2018 spricht Hiram Kümper im Kolloquium Vormoderne und Moderne im Forschungsdiskurs (Prof.es Müller, Schötz, Schwerhoff) an der TU Dresden zum Thema Das Wissen vom Willen: Sexualität und Gewalt im Alten Reich.

Die Veranstaltung beginnt um 18:30 in BZW/A253.

Weitere Informationen zum Kolloquium unter:
https://tu-dresden.de/gsw/phil/ige/slge/studium/kolloquium

Abb.: Egerer Achtbuch (Cheb, Státní okresní archiv, Fond I, Nr. 977, fol. 42r). Oben rechts die getilgte Verfestung des Peter Coldiczer, der wegen versuchter Notzucht und versuchter Tötung uf des reichs strazze an der Egerer Bürgerin Kathrei Cramerin verfestet worden war und später aus der Verfestung wieder entlasten wurde.

“Mannheimer Intelligenzblatt, Neue Folge” – unser Jahresbericht 2017

Knapp drei Jahrzehnte, zwischen 1790 und 1819, erschien in Mannheim das Mannheimer Intelligenzblatt. Die Bedeutung dieses Nachrichtenblattes als Quelle für geschichtswissenschaftliche Erkenntnisse haben in letzter Zeit gleich mehrere Qualifikationsarbeiten am Lehrstuhl herausgestrichen. Nun gibt es eine Art “neue Folge” der Intelligenzblätter: nämlich unseren Jahresbericht. Zusammengefasst finden sich darin die wichtigsten Daten unserer Lehrstuhlarbeit für 2017.

Jahresbericht 2017 (3 MB)