Launch der Mannheim Siebzehneinhalb-App

Es gab einmal eine Zeit, da war Mannheim kein Knotenpunkt des ICE-Verkehrs, sondern ein Kulturzentrum im deutschen Südwesten – vor allem durch seinen aufmerksamen Blick nach Frankreich. Gemeinsam haben sich Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern, Studierenden und Wissenschaftlern von der Uni Mannheim und anderen Kultureinrichtungen auf Kulturspur in das siebzehneinhalbte Jahrhundert begeben, als Mannheim noch Residenzstadt war, als Schiller und Mozart nach Mannheim reisten und die Akademie der Wissenschaften das Interesse der Gelehrtenwelt auf sich zog. Die Robert-Bosch-Stiftung hat das Projekt im Rahmen seiner Denkwerk-Förderlinie großzügig unterstützt.

Dokumentiert wird das Ganze nun mittels einer GPS-gesteuerten Smartphone-App (Android), die am Mittwoch, 21. Februar 2018, 18 Uhr, offiziell im Mannheimer Antikensaal präsentiert (oder “gelauncht”, wie man Neudeutsch so schön sagt) wird. Sie sind alle herzliche eingeladen!

Einladungspostkarte

Weitere Informationen zu Mannheim Siebzehneinhalb finden Sie auf unserer Projektwebsite.

1. Erkelenzer Museumsgespräch über virtuelle Heimat

Am 8. Oktober fanden im Kreissparkassen-Forum Wegberg-Arnsbeck die 1. Erkelenzer Museumsgespräche statt. Gemeinsam mit dem Heimatverein für die Erkelenzer Lande e.V. haben wir dieses Format entwickelt, um einen Dialog über die Herausforderungen regionaler Museumsarbeit zu initiieren. Gerade die ganz kleinen Museen, die Heimatstuben und Kommunen, die noch überhaupt keinen musealen Ort für sich gefunden haben, stehen vor der Frage, wie sie sich in der sich stetig wandelnden Museumslandschaft positionieren wollen. Wir bringen Erfahrungen aus erfolgreichen Projekten mit solchen zusammen, die sich noch in der Erarbeitungsphase befinden, Engangierte aus dem Vereinsleben und interessierte Bürgerinnen und Bürger mit Expertinnen und Experten aus Museen, Universität und Kulturpolitik. Die nächsten Erkelenzer Museumsgespräche werden im Sommer 2018 stattfinden.

Diesmal dabei: Dr. Katja Kosubek von den Haller ZeitRäumen.