Neuerscheinung: Knappen, Krisen, Kapital

Am 21. Juli erscheint das neue Buch von Hiram Kümper, Knappen, Krisen, Kapital: Der mittelalterliche Bergbau von Oberzeiring und seine überregionale Bedeutung (Historisches Zeiring 3), Pölstal 2017. Nach gut drei Jahren Forschungsarbeit und pünktlich zur Neueröffnung des Schaubergwerks liegt damit eine moderne, detaillierte Monografie zu einem bedeutenden Silberbergwerk der Ostalpen vor, das heute noch (und ab Juli dann in ganz neuer Ausgestaltung) museal besucht werden kann.  Dabei sind in das reich bebilderte Buch nicht nur umfangreiche Quellenstudien in Wien, Graz und anderswo, sondern insbesondere auch die Expertise der Herausgeber Anja Thaller und Stefan Benedik Karner mit eingeflossen. Heute ist es in den Druck gegangen. Wir glauben, man darf gespannt sein.

Zur Vorankündigung auf Amazon.

Neuerscheinung: Quellen zur Kaufbeurer Reformationsgeschichte

Soeben frisch aus der Druckerei eingetroffen:

Brigitte Fischer u. Hiram Kümper, Quellen zur Kaufbeurer Reformationsgeschichte (Kaufbeurer Schriftenreihe 17), Thalhofen 2017. 205 S. ISBN 978-3-95551-098-5. € 18,00.

Darin hat Hiram Kümper den Traktat von der wahren und die falschen Kirche des schwenckfeldisch orientierten Reformators Burkhardt Schilling nach einer Ulmer Handschrift ediert und diese Edition um weitere Quellen zum Wirken und zur Bedeutung Schwenckfelds in und für Kaufbeuren ergänzt.

Zu beziehen über http://www.verlag-bauer.de/index.php?pg=shop/quellenkompendium.php.

Marco Wagners Dissertation digital zugänglich

Im Frühjahr hat Marco Michael Wagner das Promotionverfahren an der Philosophischen Fakultät mit einer Arbeit über “Das Elementarschulwesen in der Kurpfalz, 1556-1803” abgeschlossen, die von Hiram Kümper betreut wurde. Das Zweitgutachten hatte dankenswerterweise Thomas Maissen (Direktor des DHI Paris) übernommen.

Diese lesenswerte Arbeit ist nun über den MADOC-Server der Universitätsbibliothek Mannheim frei zugänglich unter https://ub-madoc.bib.uni-mannheim.de/42021.

Eine überarbeitete und im Zweifel auch etwas gestraffte Druckfassung der materialreichen Studie ist geplant.

Abb.:  Holzschnitt aus: Jakob Köble, Die Legend des heyligen hertzogen sant Ruprechts….
Die Legend von der seligen jungfrawen sant Hildegard, …Oppenheim 1524.

Neuerscheinung: “1417: Kleve wird Herzogtum”

Am 28. April 2017 wurde Graf Adolf II. von Kleve auf dem Konstanzer Konzil von König Sigismund zum Herzog erhoben. Damit war ein erster, weithin sichtbarer Höhepunkt für das aufstrebende niederrheinische Territorium erreicht, das sich in der Folge im Verbund mit den Herzogtümern Jülich, Berg und Mark zum zeitweise größten Territorialverbund des Alten Reiches entwickeln sollte.
Aus Anlass des 600. Jubiläums dieser wichtigen Erhebung haben Manuel Hagemann und Hiram Kümper eine kleine, reich bebilderte Monografie vorgelegt, in der die Erhebungsurkunde von 1417 in Bild, Transkription und Übersetzung geboten sowie ausführlich kontextualisiert wird. Sie erscheint als Band 2 in den “Beiträgen zur klevischen Geschichte” und wurde bei einer Feierstunde am 28. April 2017 auf der Schwanenburg in Kleve präsentiert.

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten unter:
www.klevischer-verein.de