DFG-Projekt bewilligt!

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat das gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte beantragte Forschungsprojekt Kleinkredit und Marktteilhabe im Spätmittelalter bewilligt! Für die nächsten drei Jahre forschen wir gemeinsam mit einem Post-Doc und zwei Doktorand(inn)en an einer Reihe von Case Studies zur Rolle von Klein- und Kleinstkrediten in den Ausstandsökonomien des Spätmittelalters.

An unserem Lehrstuhl ist in diesem Zusammenhang zum 1. Juni eine Doktorand(inn)stelle (TVL E13/65%) ausgeschrieben. Die vollständige Ausschreibung finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Projekt werden zügig online gestellt. Wir richten derzeit eine Website ein.

Neuerscheinung: Hansische Identitäten

Im Imhof-Verlag ist soeben der erste Band der Schriftenreihe Coniunctiones des Netzwerks Kunst und Kultur der Hansestädte erschienen, der die Beiträge einer Greifswalder Tagung zum Thema “Hansische Identitäten” versammelt. Unter anderem:

Hiram Kümper, „… wente eyn kopman heft eyn varlyk ampt“: Hansische Kaufmannschaft und dominikani­sches Wirtschaftsdenken, in: Anja Rasche u.a. (Hg.), Hansische Identitäten (Coniunctiones – Beiträge des Netzwerks Kunst und Kultur der Hansestädte 1), Petersberg 2017, S. 125-136.

Mehr zu dem Band hier.

Jan Siegemund erhält Lamey-Preis 2017

Jan Siegemund ist für seine am Lehrstuhl entstandene M.A.-Arbeit über den Finanzhaushalt der Stadt Bocholt im 15. Jahrhundert mit dem Andreas-Lamey-Preis für herausragende Abschlussarbeiten im Fach Geschichte ausgezeichnet worden. Vollkommen verdient. Wir allen freuen uns riesig und gratulieren herzlich.

Im Bild (von links nach rechts): Jonas Brosig und Melanie Meacker (beide Vorstand des Fördervereins), Jan Siegemund, Phillip Gassert (Geschäftsführender Direktor). Eine große Fassung hier. (Foto: Simon Schall).

Neuerscheinung: Okzidentale Wirtschaftsethik

Frisch aus der Druckerpresse und zugleich online im open access zugänglich. Die Forschungsskizze von Hiram Kümper über die Rolle des Blickes auf den religiös Anderen für die Ausprägung okzidentaler Wirtschaftsethik:

Hiram Kümper, „Ein Wucherer als ein Osman“. Okzidentale Wirtschaftsethik und der Blick auf den Orient, in: Susan Richter u.a. (Hg.), Konstruktionen Europas in der Frühen Neuzeit. Geographische und historische Imaginationen, Heidelberg 2017, S. 183-195.

und von unserer Alumna Charlotte Colding-Smith (mittlerweile am DSM Bremerhaven):

Turcica in North and Central European Libraries and Kunstkammers, in: ebd., S. 159-182.

Online unter: https://heiup.uni-heidelberg.de/catalog/book/291

Alles etwas programmatisch und bisher nur mit einzelnen Quellenbeispielen als hoffentlich fruchtbar skizziert. Also: wer immer etwas produktives beizutragen hat, wird gern gehört — ob kritisch oder zustimmend. Email genügt!

 

Neuerscheinung: Die Wiederkehr der Wirtschaft?

Soeben ist der Überblick von Hiram Kümper über neuere Arbeiten zu Wirtschaft und ökonomischer Kultur in der Frühen Neuzeit im aktuellen Heft der Frühneuzeit-Info erschienen:

Hiram Kümper, Die Wiederkehr der Wirtschaft? Neuere Trends und Perspektiven der deutschsprachigen Frühneuzeitforschung, in: Wolfgang Behringer, Justus Nipperdey (Hg.), Neue Wege der Frühneuzeitgeschichte (Frühneuzeit-Info 28), Wien 2017, S. 87-104.

Abstracts zur gesamten Ausgabe gibt es hier:
http://www.univie.ac.at/iefn/data/uploads/documents/fruehneuzeit-info-2017_28-abstracts.pdf

Mannheimer Mittelalter beim International Medieval Congress 2017 in Leeds

Die Lehrstühle Mittelalter (Kehnel) und Spätmittelalter und frühe Neuzeit (Kümper) sind in diesem Jahr erneut beim International Medieval Congress in Leeds vertreten. Vier Tage lang treffen sich hier Mediävistinnen und Mediävisten aus der ganzen Welt und diskutieren neue Forschungen. Ein besonderes “Congress Ale” gibt’s traditionell auch — und bursaries für Studierende und Doktorand(inn)en, die sich den teuren Aufenthalt auf der Insel nicht so ohne weiteres leisten können.

Die Mannheimer werden diesmal eine gemeinsame Sektion Creating the ‘Other’ in Late Medieval Economies: Concurrence and Cooperation in European Trade and Credit Systems and Networks anbieten. Einzelheiten zum Programm finden Sie hier.