Die USA haben seit 1898 über 200 Mal militärisch in der Welt interveniert. Indes gab es in Amerika stets Streit um Krieg, Kriegseintritt, Kriegsführung sowie die Resultate militärischer Konflikte. Denn wie, bei aller plakativer Feindbildproduktion, „dem Guten“ am besten zum Durchbruch verholfen werden könne, war selten klar.  
Damals wie heute stellt sich die Frage: Wie geht das zusammen: Demokratie und Krieg? Und wofür zieht eine Demokratie in den Krieg? Das betrifft in der jetzigen Weltlage zunehmend auch Länder wie Deutschland, die nur wenig Erfahrung mit derartigen Debatten hat, wie sie in Amerika seit zwei Jahrhunderten immer neu geführt werden.
Der Vortrag basiert auf dem Band Amerikas Kriege (Darmstadt: Theiss, 2014), von Prof. Dr. Philipp Gassert und Dr. Alexander Emmerich.

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