Der unter anderem von Dr. Reinhild Kreis herausgegebene Sammelband ‘Trust, but Verify’ untersucht die internationalen Beziehungen in der zweiten Hälfte des Kalten Krieges ab den 1960er Jahren anhand  des Vertrauens, mit dessen emotionalen und vorausschauenden Bezügen, zwischen den verschiedenen Akteuren. Die Entspannungspolitik der 1970er Jahre führte zu einem eingeschränkten Vertrauensverhältnis zwischen den Vereinigten Staaten und der Sovietunion und machte Fortschritte, z.B. in der Rüstungskontrolle möglich. Andererseits führte dies zu neuen Unsicherheiten in anderen Bereichen, wie vorallem bei Teilen der kleineren Staaten, die auf Schutz durch die Führer der Bündnisblöcke angewiesen waren.

Die beisteuernden Autoren betrachten wie die “emotionale” Seite des Konfliktes die Dynamiken der Beziehungen innerhalb des Kalten Krieges beeinflussten: Zwischen den beiden Supermächten, innerhalb der ideologischen Blöcke, sowie im Inneren der einzelnen Staaten am Rande der Konfrontation zwischen Ost und West.

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