Im Aufsatz behandelt Dr. Reinhild Kreis die Spielräume und Folgen der Auseinandersetzungen über Stadtplanung, Wohn- und Lebensformen, die sich aus der Praxis der Instand(be)setzungen im West-Berlin der 1980er Jahre ergaben.

An welche Gruppen, Diskurse und Handlungszusammenhänge waren die Instandbesetzungen anschlussfähig? Welche Möglichkeiten der Interaktion und des Handelns resultierten daraus für Besetzer, Unterstützer und Senat, welche verschlossen sich? Die Kapitel 1 und 2 stellen die Instandbesetzer, ihre handwerklichen Tätigkeiten und Infrastrukturen vor. Die Kapitel 3 bis 5 zeigen die Instandbesetzer in ihrem Verhältnis zum West-Berliner Senat, zur Stadt- und Fachöffentlichkeit, um abschließend in Kapitel 6 die spezifische Bedeutung der Instandbesetzungspraxis für den Verlauf und die Ergebnisse der Auseinandersetzungen um Wohn- und Lebensverhältnisse zu bestimmen.

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