Der Zweite Weltkrieg – der Syrienkrieg – Flucht und Vertreibung: das Projekt „Maikäfer flieg“ will den universellen und diachronen Charakter von Leid, Verlust und Überlebenswillen, die durch Krieg und Flucht verursacht werden, einfangen und präsentieren. Dafür verbinden sich historische Quellen mit aktuellen Zeugnissen, das gesprochene Wort, Musik und visuelle Impulse, um Erfahrungen und Innenwelten von Geflüchteten sichtbar und nachfühlbar zu machen.

Im Rahmen dieses Gemeinschaftsprojektes verknüpft die Bildenden Künstlerin Sophie Sanitvongs, die Theaterregisseurin Lisa Massetti, der Musiker Mehmet Ungan und Geflüchtete aus Syrien die Erfahrungswelten von Geflüchteten aus Syrien und einer aus Ostpreußen geflüchteten Familie. Ausgangslage der Ausstellungen ist die Korrespondenz der Handelsschullehrerin Elisabeth Puttkammer mit ihrer ostpreußischen Schwester zwischen 1944 und 1946.

Kooperationspartner von „Maikäfer flieg“ sind die Orientalische Musikakademie Mannheim, das Gemeinschaftszentrum Jungbusch/ Laboratorio 17, und Port25 ­- Raum für Gegenwartskunst. Die Ausstellung erstreckt sich als Parcours durch den Jungbusch. In drei Locations wird eine Videoinstallation zu sehen sein, die Briefe, historische Quellen und aktuelle Berichte, Bilder, sowie ein in Prozessarbeit erarbeitetes Hörstück mit einer musikalischen Transkulturalisierung des Liedes „Maikäfer flieg“ verbindet.

Die Vernissage wird am 30.11.2017 ab 19 Uhr im Port 25 stattfinden.

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