Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Amerikastudien, die vom 24. bis 27. Mai 2018 in Berlin stattfand, wurde Philipp Scherzer, M.A. für sein Dissertationsprojekt „‘Do We Still Need Europe?‘ Neoconservative Images of Europe and the Transatlantic Drift, 1970-2010” mit dem U.S. Ambassador’s Grant for Young Researchers in American Studies ausgezeichnet. Die Auszeichnung wurde im Rahmen einer Feierstunde im Henry-Ford-Bau der Freien Universität vom stellvertretenden Botschafter der USA, Kent Logsdon, persönlich überreicht.

Er wird im Rahmen dieser Förderung für mehrere Monate Archivforschung an verschiedenen Standorten innerhalb der USA betreiben. Das Dissertationsprojekt erforscht europakritische Vorstellungen neokonservativer Intellektueller in den Vereinigten Staaten seit den 1970er Jahren und demonstriert, wie diese Denker traditionsreiche Vorstellungen einer Abgrenzung Amerikas von der Alten Welt bis heute in US-Diskurse einbringen.

Philipp Scherzer hat Neuere und Neueste Geschichte (B.A.) und Vergleichende Geschichte der Neuzeit (M.A.) an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg studiert, er ist Doktorand am Lehrstuhl für Zeitgeschichte am Historischen Institut der Universität Mannheim. Er ist Promotionsstipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung.