Spätestens seit Anfang der 1960er Jahre bewegt Migration die DGB-Gewerkschaften. Bis heute ist die migrationspolitische Positionierung der Arbeitnehmerorganisationen jedoch ambivalent und umkämpft.

Im Rahmen einer Tagung an der Universität Osnabrück, zu der auch Dr. Maria Alexopoulou beiträgt, werden historische Beispiele für das Verhältnis zwischen Migrantinnen- organisationen und Gewerkschaften im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungen diskutiert.

Während von Einigen auf die Einheit der Klasse bestanden wurde, kamen zugleich Forder- ungen auf, die spezifischen Belange von Migrantinnen und den Kampf gegen Rassismus in den Fokus zu nehmen. Zugleich stellte sich die Frage nach den Aufgabenfeldern von Gewerkschaften: Sollten diese sich allein um Arbeits- und Tarifpolitik kümmern oder waren auch Forderungen nach sozialen Rechten und Stadtteilpolitik gewerkschaftliche Handlungsfelder?

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