Migration und Rassismus sind gewichtige Themen sowohl in der deutschen, als auch der US-amerikanischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Beide Phänomene traten in vielfältigen Ausprägungen auf, deren Gestalten und Wahrnehmungen sich je nach den jeweiligen deutschen oder US-amerikanischen Umständen unterschieden. Dies gilt auch für die Zeit nach dem Ende von Nationalsozialismus, Kolonialismus und Segregation. Mit ihnen endete keinesfalls auch die jeweilige Ausprägung des Rassismus. Stattdessen war er unter anderem Gegenstand einer Evolution, die zum “Othering” beispielsweise von Migrantengruppen auf beiden Seiten des Atlantiks führte.

Am 23. und 24. April wird dazu am Deutschen Historischen Institut in Washington D.C. ein Workshop mit dem Titel ” Migration and Racism in the United States and Germany in the Twentieth Century” ausgerichtet werden. Organisiert wird dieser Workshop von Dr. Maria Alexopoulou und Elisabeth Engel (GHI Washington).

Interessierte Historiker und Wissenschaftler anderer Fächer werden eingeladen Beiträge, die sich mit den Phänomenen Migration und Rassismus in Deutschland und den USA während des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen, einzureichen.

Die Einsendefrist für Beiträge ist der 15. Juni 2019.

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