Alfred Delp-Vorlesung 2019

Vergangenen Donnerstag, dem 12.09.2019, begrüßte der Lehrstuhl für Zeitgeschichte und die Forschungsstelle Widerstand gemeinsam mit der Alfred Delp-Gesellschaft den Kirchenhistoriker Prof. em. Dr. Klaus Schatz SJ.

Der renommierte Experte für die Geschichte der Societas Jesu referierte über Alfred Delp innerhalb des Spektrums des Jesuitenordens.

Die romantische Verklärung der Wahlbeteiligung

Bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg, sowie bei der Europawahl ist die Beteiligung zuletzt deutlich gestiegen. Aber obwohl bei der Europawahl und in Brandenburg 61 Prozent und in Sachsen 66 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben, verzichtete immer noch ein Drittel der Wählerinnen und Wähler auf ihr Recht. In seinem Beitrag auf ZEIT-Online erklärt Prof. Dr. Philipp Gassert, warum das so ist und warum eine 90-prozentige Wahlbeteiligung historisch immer die Ausnahme war.

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Stadtlabor: Migration bewegt Göttingen

Unter dem Titel „Migration bewegt Göttingen: Ein Gespräch zwischen gestern, heute und morgen“ diskutieren im Ratsaal des Neuen Rathauses Göttingen die Politikwissenschaftlerin Dr. Christiane Heimann von der Universität Hildesheim und Dr. Maria Alexopoulou über historische und gegenwärtige Entwürfe der Einwanderungsgesellschaft, insbesondere mit Blick auf die Rolle der Städte und Kommunen.

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WerkstattGeschichte Nr. 79 | arbeit / freizeit

Die Geschichte der Freizeit kann nicht ohne die Geschichte der Arbeit geschrieben werden – und umgekehrt. Beide Konzepte sind diffus und vieldeutig, beide umfassen ganze Bündel von Tätigkeiten, aber bleiben zugleich aufeinander bezogen. Ihr Verhältnis ist durch wechselseitige Ausschließung, Überlappungen und Wirkungen geprägt. Als Dichotomie bildet Arbeit/Freizeit einen wirkmächtigen Ordnungsversuch, mit dem der Zeitgebrauch sozialer Gruppen eingeteilt, bewertet und hierarchisiert wird.

In dem von Reinhild Kreis und Josef Ehmer herausgegebene Themenheft der Zeitschrift WerkstattGeschichte will der Wirkmacht dieser Dichotomie nachgehen.

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Sammelband: “Moral Economies”

Gibt es innerhalb des Kapitalismus eine “moralische Ökonomie”?

Dieser Frage geht der von Ute Frevert herausgegebene, neu erschienene Sammelband “Moral Economies” nach. Anhand historischer Fallbeispiele des achtzehnten, neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts diskutiert der Band Grade der Durchdringung wirtschaftlicher Handlungen und Entscheidungen mit moralischen Wertungen.

Dr. Reinhild Kreis steuert zu dieser Diskussion einen Beitrag zur moralischen Ökonomie des Privathaushaltes bei.

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16. Medienforum des SWR

Was heißt Zusammenhalt in einer pluralen Gesell-schaft? Wie wird Geschichte in einer Einwanderungsgesellschaft erzählt? Wie funktionieren Information und Desinformation im Netz? Wie greift Rassismus in unseren Alltag ein, was können wir dagegen tun?Welche Rolle spielen dabei die Medien?

Diesen Fragen soll beim 16. Medienforum des Südwestrundfunk nachgegangen werden, welches sich dieses Jahr ganz dem Thema “Migration” widmet. Das Medienforum findet am 26. März im Stuttgarter Funkhaus des SWR statt.

An der Podiumsdiskussion ” Sticheleien, Kränkungen, Hass: Rassismus und Diskriminierung im Alltag” nimmt auch Dr. Maria Alexopoulou teil.

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“Die Rückkehr des Protestes”

In der Ausgabe vom 16. Februar 2019 widmete die Augsburger Allgemeine das Titelthema dem Phänomen des politischen Protestes. Ausgehend von einer beobachteten Häufung zeitgenössischer Protestbewegungen sammelte die Zeitung Stimmen verschiedener Teilnehmer an nationalen und internationalen Vertretern von “#unteilbar”, den Schülerprotesten für stärkeren Klimaschutz bis zur britischen Anti-Brexit-Bewegung.

Eine analytische Einordnung in die historischen Dimensionen des Protestes kam dabei von Prof. Dr. Philipp Gassert, der jüngst die Ergebnisse seiner Protestforschung in der Publikation “Bewegte Gesellschaft: Deutsche Protestgeschichte seit 1945” veröffentlichte.

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Tagung: Migration, Gewerkschaften und soziale Bewegungen in der BRD (1960 bis heute)

Spätestens seit Anfang der 1960er Jahre bewegt Migration die DGB-Gewerkschaften. Bis heute ist die migrationspolitische Positionierung der Arbeitnehmerorganisationen jedoch ambivalent und umkämpft.

Im Rahmen einer Tagung an der Universität Osnabrück, zu der auch Dr. Maria Alexopoulou beiträgt, werden historische Beispiele für das Verhältnis zwischen Migrantinnen- organisationen und Gewerkschaften im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungen diskutiert.

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Der gesellschaftliche Umgang mit der diktatorischen Vergangenheit: Diskurse und Tradierungen

Am 9. November 2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Das Jubiläum gibt Anlass zu einer Bilanz: Wie gestaltete sich die Transformation nach dem Ende des SED- Regimes? Wie wurden Beteiligte an den SED-Verbrechen zur Verantwortung gezogen? Wer galt hierbei als Täter oder als Opfer?

Eine wissenschaftliche Tagung der “Stiftung Berliner Mauer” unter Mitwirkung von Dr. Maria Alexopoulou geht am 07./08. Februar diesen Fragen nach der gesellschaftlichen Auseinandersetzung nach dem Ende der Diktatur 1989 parallel zu Fragen nach der Auseinandersetzung nach dem Ende der NS-Herrschaft nach.

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