Filmvorführung “Das schweigende Klassenzimmer” mit Frau Dr. Reinhild Kreis
Veranstaltungshinweis

Am Montag, den 19. März 2018 zeigt die Fachbereichsvertretung Geschichte in Kooperation mit dem Atlantis Kino den Film„Das schweigende Klassenzimmer“!

Im Mittelpunkt der Handlung steht eine ostdeutsche Abiturklasse, die erschüttert von den Bildern des niedergeschlagenen Volksaufstandes in Ungarn sich zu einer Schweigeminute für die Opfer im Unterricht entscheidet. Doch sie haben unterschätzt, was sie mit ihrer kleinen Geste auslösen – Die Solidaritätsbekundung hat Reaktionen zur Folge, mit denen weder die Schüler noch ihre Eltern oder die Schulleitung gerechnet haben, denn während der Schuldirektor versucht, die Aktion als jugendlichen Unsinn abzutun, vermutet der Volksbildungsminister einen politischen Akt dahinter und versucht mit allen Mitteln, den Anstifter ausfindig zu machen.

Vor dem Film wird es außerdem eine Einführung in den historischen Kontext durch Dr. Reinhild Kreis geben, die sich in ihrem einleitenden Vortrag dem Aufstand in Ungarn und besonders dem Thema Schule in der DDR widmen wird.

Für Studierende, mit Studierendenausweis, beträgt der ermäßigte Eintritt 6€. Der reguläre Eintritt beträgt 8€.

Sehen Sie hier den Trailer zum Film: https://www.youtube.com/watch?v=RVs_LXtBvgQ

Heimwerken als Protest Instandbesetzer und Wohnungsbaupolitik in West-Berlin während der 1980er-Jahre
Dr. Reinhild Kreis in Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History

Im Aufsatz behandelt Dr. Reinhild Kreis die Spielräume und Folgen der Auseinandersetzungen über Stadtplanung, Wohn- und Lebensformen, die sich aus der Praxis der Instand(be)setzungen im West-Berlin der 1980er Jahre ergaben. “Heimwerken als Protest Instandbesetzer und Wohnungsbaupolitik in West-Berlin während der 1980er-Jahre
Dr. Reinhild Kreis in Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History
weiterlesen

Tagungsbericht auf H-Soz-Kult
Workshop: Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten-Forschung und Erinnerung

2015 jährte sich das erste Anwerbeabkommen für ausländische Arbeitnehmer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien zum 60. Mal. Nach diesem bilateralen Vertrag folgten rasch weitere mit Ländern wie beispielsweise Spanien, Portugal oder Griechenland. Dies zeigt, dass es in Deutschland eine lange, ereignisreiche Geschichte der Einwanderung gibt, deren weitere Aufarbeitung ein großes Forschungsdesiderat ist. Die Vorstellung aktueller Projekte bezüglich lokalhistorischer Migrationsforschung, die Diskussion über Theorie und Praxistransfer sowie die Präsentation von Werkstatt- und Erfahrungsberichten im Hinblick auf Migration und Erinnerung bildeten deshalb die thematischen Schwerpunkte des Workshops „Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten. Forschung und Erinnerung“. “Tagungsbericht auf H-Soz-Kult
Workshop: Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten-Forschung und Erinnerung
weiterlesen

“Blinde Flecken innerhalb der zeithistorischen Forschung Deutschlands”
Dr. Maria Alexopoulou bei Zeitgeschichte-online

In einem Beitrag auf Zeitgeschichte-online vom 25. Januar 2017 hat sich Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, mit der Rede des thüringischen Landessprechers der AfD auseinandergesetzt.
In ihrer Antwort auf den Text bei von Martin Sabrow fordert Dr. Maria Alexopoulou Zeithistoriker/innen dazu auf, die Geschichte rassistischen Handelns in Deutschland stärker in einen historischen Kontext zu stellen und den Umgang mit Differenz in der Bundesrepublik endlich in der Zeitgeschichte zu verankern. mehr>>>

Doktorandenschule: Frieden und Konflikt. Theorie und Empirie aus historischer, sozialwissenschaftlicher und kulturwissenschaftlicher Perspektive
13.06.2017 - 16.06.2017

Der viertägige Workshop ist als interdisziplinäres Treffen für Nachwuchsforscher_innen konzipiert, die sich historisch, politikwissenschaftlich, soziologisch oder kulturwissenschaftlich mit Phänomenen der Kriegsbewältigung, Gewaltbeendigung, Friedensherstellung oder Friedensaushandlung im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigen. mehr>>>