Promovierendenkolloquium mit dem Lehrstuhl für Amerikanische Geschichte der Universität Heidelberg in der Tagungsstätte Löwenstein, 24.-25. Oktober 2019

Indigener Protest gegen kulturelle Aneignung in den USA, das Recht am eigenen Bild im 19. und 20. Jahrhundert oder die Korpusanalyse von Auswanderer-Zeitschriften mithilfe von digitalen Methoden – solche und andere Themen wurden beim gemeinsamen Kolloquium mit dem Lehrstuhl für Amerikanische Geschichte der Universität Heidelberg aufgetischt. Vom 24. bis 25. Oktober fanden sich in der Evangelischen Tagungsstätte Löwenstein Promovierende mit transatlantisch ausgerichteten Dissertationsprojekten ein, um über ihre aktuelle Forschung zu berichten und diese in kleiner Runde intensiv und kritisch zu diskutieren.

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Kreislaufwirtschaft – Dr. Reinhild Kreis im ORF

Repair & Do-It-Yourself Aktivitäten auf der einen Seite und Diskussionen über die Kreislaufwirtschaft auf der anderen Seite gelten aktuell als vielversprechende Beispiele, wie derzeitige Konsumtions- und Produktionsweisen im Sinne einer nachhaltigen Gesellschaft reorganisiert und umgestaltet werden können.

Dr. Reinhild Kreis war zu Gast beim Symposium “Konsum Neu Denken” in Wien. Dort sprach sie über “DIY und die Ordnung von Wirtschaft und Gesellschaft” und ordnete aktuelle Diskussionen in historischer Perspektive ein.

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FORUM-Interview mit Dr. Andrea Löw

In der aktuellen Ausgabe des Mannheimer Universitätsmagazins FORUM findet sich auch ein sehr lesenswertes Interview mit Dr. Andrea Löw. Dr. Löw ist stellvertretende Leiterin des Zentrum für Holocaust-Studien am Institut für Zeitgeschichte in München und forscht schwerpunktmäßig zu Judenverfolgung und Gettoisierung in der NS-Zeit. In ihrer Forschung legt sie besonderes Augenmerk darauf das gesamte Handlungsspektrum der verschiedenen am Holocaust beteiligten Gruppen auszuleuchten.

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“Das Heldenimage und völkerrechtswidrige Aktionen” – Prof. Dr. Philipp Gassert im Interview bei Spiegel Online zur Geschichte der CIA

In einem Interview mit dem Nachrichtenportal Spiegel Online spricht Prof. Dr. Philipp Gassert über die Rolle der Central Intelligence Agency (CIA) innerhalb der amerikanischen Politik und Kultur. Von ihren Anfängen im Zweiten Weltkrieg über die umstrittenen Aktionen während des Kalten Krieges bis hin zum “Krieg gegen den Terror” und die gegenwärtige Lage unter Präsident Trump.

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Alfred Delp-Vorlesung 2019

Vergangenen Donnerstag, dem 12.09.2019, begrüßte der Lehrstuhl für Zeitgeschichte und die Forschungsstelle Widerstand gemeinsam mit der Alfred Delp-Gesellschaft den Kirchenhistoriker Prof. em. Dr. Klaus Schatz SJ.

Der renommierte Experte für die Geschichte der Societas Jesu referierte über Alfred Delp innerhalb des Spektrums des Jesuitenordens.

Die romantische Verklärung der Wahlbeteiligung

Bei den Wahlen in Sachsen und Brandenburg, sowie bei der Europawahl ist die Beteiligung zuletzt deutlich gestiegen. Aber obwohl bei der Europawahl und in Brandenburg 61 Prozent und in Sachsen 66 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgaben, verzichtete immer noch ein Drittel der Wählerinnen und Wähler auf ihr Recht. In seinem Beitrag auf ZEIT-Online erklärt Prof. Dr. Philipp Gassert, warum das so ist und warum eine 90-prozentige Wahlbeteiligung historisch immer die Ausnahme war.

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Stadtlabor: Migration bewegt Göttingen

Unter dem Titel „Migration bewegt Göttingen: Ein Gespräch zwischen gestern, heute und morgen“ diskutieren im Ratsaal des Neuen Rathauses Göttingen die Politikwissenschaftlerin Dr. Christiane Heimann von der Universität Hildesheim und Dr. Maria Alexopoulou über historische und gegenwärtige Entwürfe der Einwanderungsgesellschaft, insbesondere mit Blick auf die Rolle der Städte und Kommunen.

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WerkstattGeschichte Nr. 79 | arbeit / freizeit

Die Geschichte der Freizeit kann nicht ohne die Geschichte der Arbeit geschrieben werden – und umgekehrt. Beide Konzepte sind diffus und vieldeutig, beide umfassen ganze Bündel von Tätigkeiten, aber bleiben zugleich aufeinander bezogen. Ihr Verhältnis ist durch wechselseitige Ausschließung, Überlappungen und Wirkungen geprägt. Als Dichotomie bildet Arbeit/Freizeit einen wirkmächtigen Ordnungsversuch, mit dem der Zeitgebrauch sozialer Gruppen eingeteilt, bewertet und hierarchisiert wird.

In dem von Reinhild Kreis und Josef Ehmer herausgegebene Themenheft der Zeitschrift WerkstattGeschichte will der Wirkmacht dieser Dichotomie nachgehen.

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Sammelband: “Moral Economies”

Gibt es innerhalb des Kapitalismus eine “moralische Ökonomie”?

Dieser Frage geht der von Ute Frevert herausgegebene, neu erschienene Sammelband “Moral Economies” nach. Anhand historischer Fallbeispiele des achtzehnten, neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts diskutiert der Band Grade der Durchdringung wirtschaftlicher Handlungen und Entscheidungen mit moralischen Wertungen.

Dr. Reinhild Kreis steuert zu dieser Diskussion einen Beitrag zur moralischen Ökonomie des Privathaushaltes bei.

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