“Einwanderungsgesellschaft Deutschland – Lernen aus der Geschichte” – Vortrag von Dr. Maria Alexopoulou

Leitkulturdebatte, Integrationsdefizite, Doppelte Staatsbürgerschaft – immer und immer wieder tauchen diese Schlagwörter und Themenfelder in den Debatten um Einwanderung auf. Was dabei meist kaum problematisiert wird, ist die Vorgeschichte und Geschichte der Einwanderungs-gesellschaft Deutschland, die für mehr als 50 Jahre durch eine „Anti-Einwanderungshaltung“ in großen Teilen der Politik und der Bevölkerung geprägt war. Diese abwehrende Haltung stand und steht in vielerlei Hinsicht in vorbundesrepublikanischen Traditionen, die auch nach 1945 weiter-wirkten und genau zu jenen Fehlentwicklungen führten, die man auch aktuell wieder adressiert. In dem Vortrag sollen diese Entwicklungslinien historisch nachgezeichnet und auch gefragt werden, ob und inwiefern wir heute in Deutschland in puncto Einwanderung eine Zäsur erleben.

“Klein Istanbul”: Wohnen und Einkaufen im Einwanderungsquartier – Ortsbegehung mit Dr. Maria Alexopoulou

“Klein Istanbul”, “Dönerstraße”, “Parallelgesellschaft”. Allesamt Beschreibungen für die Westliche Unterstadt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die türkische einkaufswelt wird Dr. Maria Alexopoulou über die Wohnsituation von Migranten und Migrantinnen in Mannheim berichten. ““Klein Istanbul”: Wohnen und Einkaufen im Einwanderungsquartier – Ortsbegehung mit Dr. Maria Alexopoulou” weiterlesen

Tagungsbericht auf H-Soz-Kult
Workshop: Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten-Forschung und Erinnerung

2015 jährte sich das erste Anwerbeabkommen für ausländische Arbeitnehmer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien zum 60. Mal. Nach diesem bilateralen Vertrag folgten rasch weitere mit Ländern wie beispielsweise Spanien, Portugal oder Griechenland. Dies zeigt, dass es in Deutschland eine lange, ereignisreiche Geschichte der Einwanderung gibt, deren weitere Aufarbeitung ein großes Forschungsdesiderat ist. Die Vorstellung aktueller Projekte bezüglich lokalhistorischer Migrationsforschung, die Diskussion über Theorie und Praxistransfer sowie die Präsentation von Werkstatt- und Erfahrungsberichten im Hinblick auf Migration und Erinnerung bildeten deshalb die thematischen Schwerpunkte des Workshops „Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten. Forschung und Erinnerung“. “Tagungsbericht auf H-Soz-Kult
Workshop: Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten-Forschung und Erinnerung
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“Blinde Flecken innerhalb der zeithistorischen Forschung Deutschlands”
Dr. Maria Alexopoulou bei Zeitgeschichte-online

In einem Beitrag auf Zeitgeschichte-online vom 25. Januar 2017 hat sich Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, mit der Rede des thüringischen Landessprechers der AfD auseinandergesetzt.
In ihrer Antwort auf den Text bei von Martin Sabrow fordert Dr. Maria Alexopoulou Zeithistoriker/innen dazu auf, die Geschichte rassistischen Handelns in Deutschland stärker in einen historischen Kontext zu stellen und den Umgang mit Differenz in der Bundesrepublik endlich in der Zeitgeschichte zu verankern. mehr>>>

“Der Feind heißt Gewalt”
Dr. Maria Alexopoulou in "MiGazin- Migration in Germany"

In ihrem Gastbeitrag ” Der Feind heißt Gewalt” für das Magazin “MiGazin – Migration in Germany” kommentiert Dr. Maria Alexopoulou die Sicherheits- und Einwanderungspolitischen Debatten nach dem Terroranschlag auf dem Breitscheidplatz in Berlin, die Veränderungen des gesellschaftlichen Klimas und die sich daraus ergebenden Folgen für die in Deutschland lebenenden Migranten und Migrantinnen. mehr>>>

“Klein Istanbul”: Wohnen und Einkaufen im Einwanderungsquartier – Ortsbegehung mit Dr. Maria Alexopoulou
12.05.2017 16:00 Uhr | Mannheimer Marktplatz

“Klein Istanbul”, “Dönerstraße”, “Parallelgesellschaft”. Allesamt Beschreibungen für die Westliche Unterstadt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die türkische einkaufswelt wird Dr. Maria Alexopoulou über die Wohnsituation von Migranten und Migrantinnen in Mannheim berichten. Von den “Gemeinschaftsunterkünften” der Gastarbeiter(welche zuvor von Zwangsarbeiter und dann Vertriebenen genutzt wurden), zu sanierungsbedürftigen Altbauten.  Wann wurden welche Wohnanliegen als legitim angesehen, welche Gruppen wurden wohin “verbannt” und wie verhielten sich die deutsche Mehrheitsgesellschaft und die Migranten selbst dazu? mehr>>>

Ausstellung: Angekommen !? – Bahnhofshelfer und Save-Me-Mannheim
12.11. - 03.12.2016 | Altes Volksbad, Mittelstr. 42, Mannheim (Neckarstadt)

Im Herbst des vergangenen Jahres wurde der Bahnhof Mannheim zur Drehscheibe für gerade erst in Deutschland angekommene Geflüchtete. Die Bahnhofshelfer trafen sich am Gleis 2 des Bahnhofs, um den dort Gestrandeten zu helfen. Die Ausstellung “Angekommen !?” dokumentiert diese Arbeit und lädt zur Diskussion ein. mehr>>>

Workshop: “Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten – Forschung und Erinnerung”
10.11. - 11.11.2016

Die Forschung der letzten Jahre zeigt, wie fruchtbar lokal- und regionalhistorische Ansätze in der Aufarbeitung der Entwicklung Deutschlands zu einer Einwanderungsgesellschaft sind. Denn diese Ansätze erlauben es, die Komplexität des Phänomens Migration zu erfassen, indem einerseits alle für das Migrationsgeschehen relevanten gouvernementalen Ebenen berücksichtigt und zudem alle beteiligten Akteur*innen – unter ihnen eben auch die Migrantinnen und Migranten – in den Blick genommen werden können. mehr>>>