16. Medienforum des SWR

Was heißt Zusammenhalt in einer pluralen Gesell-schaft? Wie wird Geschichte in einer Einwanderungsgesellschaft erzählt? Wie funktionieren Information und Desinformation im Netz? Wie greift Rassismus in unseren Alltag ein, was können wir dagegen tun?Welche Rolle spielen dabei die Medien?

Diesen Fragen soll beim 16. Medienforum des Südwestrundfunk nachgegangen werden, welches sich dieses Jahr ganz dem Thema “Migration” widmet. Das Medienforum findet am 26. März im Stuttgarter Funkhaus des SWR statt.

An der Podiumsdiskussion ” Sticheleien, Kränkungen, Hass: Rassismus und Diskriminierung im Alltag” nimmt auch Dr. Maria Alexopoulou teil.

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Tagung: Migration, Gewerkschaften und soziale Bewegungen in der BRD (1960 bis heute)

Spätestens seit Anfang der 1960er Jahre bewegt Migration die DGB-Gewerkschaften. Bis heute ist die migrationspolitische Positionierung der Arbeitnehmerorganisationen jedoch ambivalent und umkämpft.

Im Rahmen einer Tagung an der Universität Osnabrück, zu der auch Dr. Maria Alexopoulou beiträgt, werden historische Beispiele für das Verhältnis zwischen Migrantinnen- organisationen und Gewerkschaften im Kontext der jeweiligen gesellschaftlichen Entwicklungen diskutiert.

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“Wir arbeiten hier und leben hier! Realitäten von Gast- und Vertragsarbeiter*innen in BRD und DDR”
Veranstaltungshinweis

Im Rahmen der Veranstaltung “Wir müssen reden hadi!” des Aktionsbündnisses “NSU-Komplex auflösen” vom 22. bis 25. November 2018, die sich in Solidarität mit den Betroffenen des NSU-Terrors kritisch mit Rassismus in Deutschland auseinandersetzt, moderiert Dr. Maria Alexopoulou während des Hauptprogramms am Freitag, den 23. November, eine Podiumsdiskussion.

Unter dem Titel “Wir arbeiten hier und leben hier! Realitäten von Gast- und Vertragsarbeiter*innen in BRD und DDR” spricht sie ab 17.30 Uhr in der Kunsthalle Mannheim mit Resul Kalfa (Mannheim), Paulino Miguel (Heidelberg) und Mitat Özdemir (Köln) über Diskriminierungen, Wohn- und Arbeitssituationen aber auch wilde Streiks der MigrantInnen.
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Das geplante Einwanderungsgesetz der Großen Koalition
Dr. Maria Alexopoulou kommentiert

Die Große Koalition will Ausländern mit Berufsausbildung den Weg nach Deutschland ebnen. Für gut integrierte abgelehnte Asylbewerber, die arbeiten, soll es einfacher werden, einen sicheren Aufenthaltsstatus zu bekommen. In einem Beitrag für die Huffington Post kommentiert Dr. Maria Alexopoulou die Pläne um ein neues Einwanderungsgesetz.

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Dr. Maria Alexopoulou kommentiert
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“Rassismus als Kontinuitätslinie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland”
Beitrag von Dr. Maria Alexopoulou in APuZ 38/39 (2018)

“Rassismus hat viele Gesichter und ist in seinem jeweiligen zeitlichen und räumlichen Kontext zu betrachten. In demokratischen und pluralistischen Gesellschaften, in denen das Konzept “Rasse” mehrheitlich abgelehnt oder tabuisiert wird, zeigt sich Rassismus als Gewalt radikaler Gruppen oder in der Rhetorik von Populist*innen. Ebenso relevant ist jedoch der Rassismus der Mitte.” In ihrem Beitrag für “Aus Politik und Zeitgeschichte” untersucht Dr. Maria Alexopoulou die gesellschaftliche Wirkung rassistischen Wissens , das in Denktraditionen, Institutionen, Strukturen sowie Diskursen und Alltagspraktiken der jeweiligen Gesellschaft eingebettet ist.

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Beitrag von Dr. Maria Alexopoulou in APuZ 38/39 (2018)
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“Ausländer” as citizens? The question of political participation of migrants in Mannheim
Vortrag von Dr. Maria Alexopoulou

Die Tagung “Municipal Policies and Practices on Migrant Integration in Postwar Europe from Historical Perspectives” an der Universität Leiden beschäftigt sich am 13. September mit der Rolle der Städte und Kommunen bei der Integration von Migranten im Nachkriegseuropa. Dr. Maria Alexopoulous Beitrag ist daher der Frage nach der politischen Teilhabe von Migranten in Mannheim zwischen den 1970er und 1990er Jahren gewidmet.

““Ausländer” as citizens? The question of political participation of migrants in Mannheim
Vortrag von Dr. Maria Alexopoulou
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“Einwanderungsgesellschaft Deutschland – Lernen aus der Geschichte” – Vortrag von Dr. Maria Alexopoulou

Leitkulturdebatte, Integrationsdefizite, Doppelte Staatsbürgerschaft – immer und immer wieder tauchen diese Schlagwörter und Themenfelder in den Debatten um Einwanderung auf. Was dabei meist kaum problematisiert wird, ist die Vorgeschichte und Geschichte der Einwanderungs-gesellschaft Deutschland, die für mehr als 50 Jahre durch eine „Anti-Einwanderungshaltung“ in großen Teilen der Politik und der Bevölkerung geprägt war. Diese abwehrende Haltung stand und steht in vielerlei Hinsicht in vorbundesrepublikanischen Traditionen, die auch nach 1945 weiter-wirkten und genau zu jenen Fehlentwicklungen führten, die man auch aktuell wieder adressiert. In dem Vortrag sollen diese Entwicklungslinien historisch nachgezeichnet und auch gefragt werden, ob und inwiefern wir heute in Deutschland in puncto Einwanderung eine Zäsur erleben.

“Klein Istanbul”: Wohnen und Einkaufen im Einwanderungsquartier – Ortsbegehung mit Dr. Maria Alexopoulou

“Klein Istanbul”, “Dönerstraße”, “Parallelgesellschaft”. Allesamt Beschreibungen für die Westliche Unterstadt. Nach einem kurzen Spaziergang durch die türkische einkaufswelt wird Dr. Maria Alexopoulou über die Wohnsituation von Migranten und Migrantinnen in Mannheim berichten. ““Klein Istanbul”: Wohnen und Einkaufen im Einwanderungsquartier – Ortsbegehung mit Dr. Maria Alexopoulou” weiterlesen

Tagungsbericht auf H-Soz-Kult
Workshop: Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten-Forschung und Erinnerung

2015 jährte sich das erste Anwerbeabkommen für ausländische Arbeitnehmer zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Italien zum 60. Mal. Nach diesem bilateralen Vertrag folgten rasch weitere mit Ländern wie beispielsweise Spanien, Portugal oder Griechenland. Dies zeigt, dass es in Deutschland eine lange, ereignisreiche Geschichte der Einwanderung gibt, deren weitere Aufarbeitung ein großes Forschungsdesiderat ist. Die Vorstellung aktueller Projekte bezüglich lokalhistorischer Migrationsforschung, die Diskussion über Theorie und Praxistransfer sowie die Präsentation von Werkstatt- und Erfahrungsberichten im Hinblick auf Migration und Erinnerung bildeten deshalb die thematischen Schwerpunkte des Workshops „Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten. Forschung und Erinnerung“. “Tagungsbericht auf H-Soz-Kult
Workshop: Neuere Migrationsgeschichte im Südwesten-Forschung und Erinnerung
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“Blinde Flecken innerhalb der zeithistorischen Forschung Deutschlands”
Dr. Maria Alexopoulou bei Zeitgeschichte-online

In einem Beitrag auf Zeitgeschichte-online vom 25. Januar 2017 hat sich Martin Sabrow, Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung, mit der Rede des thüringischen Landessprechers der AfD auseinandergesetzt.
In ihrer Antwort auf den Text bei von Martin Sabrow fordert Dr. Maria Alexopoulou Zeithistoriker/innen dazu auf, die Geschichte rassistischen Handelns in Deutschland stärker in einen historischen Kontext zu stellen und den Umgang mit Differenz in der Bundesrepublik endlich in der Zeitgeschichte zu verankern. mehr>>>