Forschungsschwerpunkte

  • Historische Friedens- und Konliktforschung
  • Geschichte der sozialen Bewegungen
  • Frauen- und Geschlechtergeschichte
  • Diversity-Forschung

Laufendes Dissertationsprojekt

Im Rahmen des Forschungsprojektes Nuclear Crisis – Transatlantic Peace Politics, Rearmament, and the Second Cold War beschäftigt sich dieses Dissertationsprojekt mit der Geschlechterdimension der Friedensbewegung der 1980er Jahre. Dabei stehen zwei Aspekte im Vordergrund. Zum einen das Geschlechterverhältnis innerhalb der gesamten Friedensbewegung. Zum anderen sollen vor allem auch die zahlreichen von Frauen für Frauen organisierten Gruppierungen und Aktionen untersucht werden, die als autonomer Teil innerhalb der Friedensbewegung betrachtet werden können.

Ein Beispiel hierfür sind die „Frauen für den Frieden”-Gruppierungen, die ihren Ursprung in Dänemark hatten. Hier initiierten Frauen im Februar 1980 eine Unterschriftenaktion begleitet von einem Aufruf „Frauen für den Frieden”, der unter anderem Abrüstung und den Stopp des Machtkampfes zwischen den Großmächten Amerika und Sowjetunion forderte. Auch in der Bundesrepublik und der DDR beteiligten sich zahlreiche Frauen an dieser Aktion und gründeten meist kleinere, lokale Gruppen unter dem Namen „Frauen für den Frieden”.