Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim und Leiterin des Universitätsarchivs

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen besonders auf der Geschichte des modernen Nationalstaats, der Europäischen Expansion und insbesondere des Britischen Empire im 18. und 19. Jahrhundert, den transatlantischen Beziehungen während des Kalten Krieges, der Politik- und Gesellschafts-geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie und der Gewerkschaften sowie der Exil- und Remigrationsforschung.

Besonderes Interesse gilt derzeit dem Zusammenhang zwischen der Ebene der globalen und der nationalen Geschichte vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Hierzu gehören die Geschichte der europäischen Expansion im langen 19. Jahrhundert und der Entstehung der modernen Nationalstaaten in Europa; aber auch die sich wandelnde Rolle nationalstaatlicher Politik vor dem Hintergrund der Globalisierung seit dem späten 20. Jahrhundert.

Forschung Lebenslauf Lehre Publikationen

Sprechstunden während des Semesters
Mittwochs, 10:30 – 11:30 Uhr

 

Postalische Anschrift
Historisches Institut

Universität Mannheim
Schloss
68131 Mannheim
Besucheradresse
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte

L 7, 7, 2. OG, Zi. 203
Telefon: 0621-181-2255/-2260 (Sekr.)
E-Mail: julia.angster[at]uni-mannheim.de

Aktuelles

5. European Congress on World and Global History
Panel: Reconceptualizing global history
Am 01.09.2017 spricht Frau Prof. Dr. Angster im Rahmen des fünften European Congress on World and Global History (ENIUGH) zum Thema: “Bringing together the global and the national”. Weitere Informationen zur Tagung und dem Panel “Reconceptualizing global history” in Budapest finden Sie hier.

Neuerschienener Aufsatz: Sea Power and Informal Empire
In ihrem neuerschienenen Aufsatz “Sea Power and Informal Empire” zeigt Frau Prof. Dr. Angster auf, wie die britische Vorherrschaft als Seemacht nach dem Siebenjährigen Krieg auf einer spezifischen rechtlichen und wirtschaftlichen Ordnung fußte, die den Kern des Informal Empire ausmachte.
– Sea Power and Informal Empire: Great Britain and the World after the Seven Years War, in: Ute Planert/James Retallack, Hrsg.: Decades of Reconstruction. Postwar Societies, State-Building, and International Relations from the Seven Years’ War to the Cold War, Cambridge University Press, Cambridge 2017, S. 31-49.

Forscherinnen-Porträt in der neuen Ausgabe von FORUM
FORUM, das Magazin von Absolventum und der Universität Mannheim stellt in seiner aktuellen Ausgabe (Seite 31 des PDF) Prof. Dr. Julia Angster in ihrere Tätigkeit als Forscherin und Lehrende an der Universität Mannheim vor.

Brexit und der neue Nationalismus: ‘There’s nothing glorious about isolation’
Videomitschnitt des Eröffnungsvortrags von Prof. Dr. Julia Angster im Colloquium Fundamentale “Neue Nationalismen. Folge einer globalisierten Welt?” des Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (ZAK) in Karlsruhe vom 20.10.2016. (mehr)

Brexit und die Folgen: Expertenmeinungen
Mannheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bewerten die Folgen des Austritts Großbritanniens aus der EU. (mehr)