Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Mannheim und Leiterin des Universitätsarchivs

Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen besonders auf der Geschichte des modernen Nationalstaats, der Europäischen Expansion und insbesondere des Britischen Empire im 18. und 19. Jahrhundert, den transatlantischen Beziehungen während des Kalten Krieges, der Politik- und Gesellschafts-geschichte der Bundesrepublik Deutschland, der Geschichte der deutschen Sozialdemokratie und der Gewerkschaften sowie der Exil- und Remigrationsforschung.

Besonderes Interesse gilt derzeit dem Zusammenhang zwischen der Ebene der globalen und der nationalen Geschichte vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Hierzu gehören die Geschichte der europäischen Expansion im langen 19. Jahrhundert und der Entstehung der modernen Nationalstaaten in Europa; aber auch die sich wandelnde Rolle nationalstaatlicher Politik vor dem Hintergrund der Globalisierung seit dem späten 20. Jahrhundert.

Forschung Lebenslauf Lehre Publikationen

Sprechzeiten:
Die Sprechstunden von Frau Prof. Dr. Angster finden während des Semesters mittwochs von 10:30 – 11:30 Uhr statt.


Postalische Anschrift
Historisches Institut

Universität Mannheim
Schloss
68131 Mannheim
Besucheradresse
Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte

L 7, 7, 2. OG, Zi. 203
Telefon: 0621-181-2255/-2260 (Sekr.)
E-Mail: julia.angster[at]uni-mannheim.de

Aktuelles

Neue Publikation: Staatsbürgerschaft im 19. und 20. Jahrhundert
Im Rahmen der Veröffentlichungen aus dem Arbeitskreis für Rechtswissenschaft und Zeitgeschichte an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur erscheint im 2. Quartal 2019 der Band „Staatsbürgerschaft im 19. und 20. Jahrhundert” von Prof. Julia Angster, Prof. Dieter Gosewinkel und Prof. Christoph Gusy im Mohr Siebeck Verlag. 

Vortrag: Rhöndorfer Gespräch
Prof. Dr. Angster wird am 29. Rhöndorfer Gespräch zum Thema Stabilitäten und Unsicherheiten. Neue Perspektiven auf die bundesrepublikanische Demokratie vom 14.-15. März teilnehmen. Dort wird sie einen Vortrag mit dem Titel „Globalisierung als Bedrohung der Demokratie?“ halten.

Vortrag am DHI Paris
Prof. Dr. Julia Angster hält am 24. Januar 2019 am Deutschen Historischen Institut Paris im Rahmen der Reihe “Les jeudis de l’Institut historique allemand” einen Vortrag zum Thema “Die Erosion einer gedachten Ordnung. Die De-Nationalisierung von Staat und Gesellschaft seit den 1980er Jahren”.

Vortrag an der Universität Heidelberg
Am 27.11.2018 hält Prof. Dr. Julia Angster einen gemeinsamen Vortrag mit Prof. Dr. Caroline Lusin im Rahmen der Interdisziplinären Vortrags- und Gesprächsreihe “ModerneKrisenLiteratur II: Das 20. Jahrhundert”. Der Titel des Vortrages lautet “Die Krise der kolonialen Identität: E.M. Forsters A Passage to India (1924)”.

APuZ Aufsatz
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte ist ein Aufsatz von Prof. Dr. Julia Angster zum Thema “Nationalgeschichte und Globalgeschichte. Wege zu einer ´Denationalisierung´ des historischen Blicks” erschienen.

Karl-Ferdinand-Werner Fellowship
Prof. Dr. Julia Angster ist im Oktober 2018 als Inhaberin des Karl-Ferdinand-Werner Fellowships am Deutschen Historischen Institut Paris.

Vortrag auf dem Historikertag in Münster:
„Zum Gegensatz von nationaler und globaler Geschichte“
Beitrag zur Podiumsdiskussion zum Thema „Globalgeschichte: Eine Standortbestimmung“, Mittwoch, 26.September 2018, 9-12 Uhr, (F1)